Bereits 2008 wurde Culdcept DS in Japan von Sega veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Art taktisch-strategischen Karten- und Brettspielmix, der an eine Mischung der beiden Spiele Monopoly und Magic erinnert. Man übernimmt dabei die Rolle eines Cepter, welcher im Wettstreit gegen andere Cepter antritt.
Aus einer großen Auswahl verschiedener Karten (Kreaturen, Zauber, Gegenstände) stellt man sich im Vorfeld sein Deck zusammen. Anschließend bewegt man sich würfelnd über das Spielbrett und besetzt Gebiete mit seinen Kreaturen - idealerweise entsprechend dem Element des Gebiets. Sollte man auf ein Feld mit einer Kreatur eines Gegners kommen kommt es ggf. zum Kampf (wenn man eine eigene Kreatur ausspielt). In diesem kann jeder seine Kreatur durch Gegenstände unterstützen. Sollte man verlieren (oder auf den Kampf verzichten) muss man Tribut an den Besitzer des Feldes abgeben. Im Laufe des Spiels beginnt man die Level seiner Felder zu erhöhen. Wodurch nicht nur die Tribut-Zahlungen erhöht werden sondern auch die Kreatur, welche das jeweilige Feld verteidigt, stärker wird.
Nach dem Ende einer Partie erhält man neue Karten und ist in der Lage sein Deck zu überarbeiten. Klingt alles in allem ziemlich simpel und ist es auch. Allerdings wäre die Bezeichnung “Suchterzeugend” bei weitem untertrieben! :)
Angeblich soll Culdcept DS im 1. Quartal 2010 auch in Europa erscheinen. Leider habe ich dazu bislang nur eine einzige Quelle gefunden, weshalb der Wahrheitsgehalt dieser Aussage durchaus zu bezweifeln ist. Sollte es jedoch tatsächlich so kommen ist Culdcept ein absoluter Nintendo DS Pflichtkauf.
Die Alternative - für alle nicht Japanisch Sprechenden - besteht aus einem engagierten Fanprojekt, welches das Spiel ins Englische übersetzt und bisher sehr gute Arbeit abgeliefert hat.
かわいい!! Das Spiel für den Nintendo DS wird den Sprung in die USA oder Europa wohl nie schaffen. Trotzdem finde ich, jeder sollte eine Kuma-tan haben. ^_^
Wie in dem Deutschen Handbuch von New Super Mario Bros. Wii zu lesen wurde Bowsers Nachwuchs zu “Bowsers Schergen” degradiert ohne weiter auf die Charaktere einzugehen. Irgendwie schade, denn lange bevor Bowser Jr. in das Super Mario Universum eingeführt wurde (Super Mario Sunshine, GameCube) hatten die ursprünglichen Koopalings ihren Auftritt als Bowsers Nachwuchs in Super Mario Bros. 3 (NES).
Übrigens…
Larry Koopa wurde nach dem Journalisten Larry King benannt.
Morton Koopa Jr. wurde nach dem Sänger und Talkshowmoderator Morton Downy Jr. benannt.
Wendy O. Koopa wurde nach Wendy O. Williams, der Sängerin der Punkband Plasmatics benannt.
Iggy Koopa wurde nach dem Sänger Iggy Pop benannt.
Roy Koopa wurde nach dem Musiker Roy Orbison benannt.
Lemmy Koopa wurde nach dem Gründungsmitglied der Band Motörhead Lemmy Kilmister benannt.
Ludwig von Koopa ähnelt Ludwig von Beethoven nicht nur vom Namen und Aussehen, sondern ist laut Super Mario World ebenfalls Komponist, und Schöpfer der “Koopa Symphonies”.
Am 20. November war Mario-Tag in Deutschland: Der lang erwartete Release von New Super Mario Bros. Wii. Bereits im Vorfeld haben sich viele Reviews zu diesem Spiel vor Begeisterung förmlich überschlagen. So war unter anderem zu lesen:
“This is pure Shigeru Miyamoto magic on display and I want each and every one of you to experience for yourself. I feel so confident in this game’s unequivocal charm that I plan on unhooking the Wii from my television, carting it down to my parent’s house giving my mother and father (who have not played a game for any amount of time since the original ‘Super Mario Bros’) the controller and testing just how potent New Super Mario Bros Wii truly is.”
“This is Nintendo at their best. New Super Mario Bros. Wii is an amazingly enjoyable game. Casual? Hardcore? Get out of here with that shit, this is universal appeal.”
“I haven’t had this much goodhearted, simple fun on a video game console since my days playing the original Super Mario Bros. snowed in at my house in Maryland. Sure, a lot of what makes a game like New Super Mario Bros. Wii so much fun for someone like me to play is the nostalgia factor. But there’s more to it than that. This is a delightful game, one that delivers a lasting and challenging experience without making you feel like you need to learn how to walk again. If Nintendo still needed a reason for people to buy a Wii, this is the ultimate argument winner.”
“New Super Mario Bros. brings all of the classic fun from past Super Mario Bros. releases together in one amazing greatest hits-style gameplay experience and does so in a way that only Nintendo themselves can do. If you only buy one game for your Wii console for the rest of your life, make sure it’s this one.”
Die pure Masse überwiegend positiver Reviews war der Grund, weshalb ich mir mit meiner eigenen etwas Zeit lassen musste um mir ein vollständiges Bild - inkl. Multiplayer Modus - von dem Spiel machen zu können. Denn leider kann ich mich der Absoluten Zustimmung zu diesem Spiel nicht anschließen.
Von der Story bleibt alles beim Alten: Prinzessin Peach wurde - mal wieder - von Bowser entführt und nun ist es - mal wieder - an Mario und Luigi, die werte Dame zu retten. Dafür kämpft man sich durch die unterschiedlichsten Level, welche immer zu einer Welt mit einer bestimmten Thematik (z. B. Wüste, Schnee, etc.) zusammengefasst sind. In der Mitte und am Ende jeder Welt gilt es einen von “Bowsers Schergen” zu besiegen. Denn wie nicht anders zu erwarten entwischen diese immer im letzten Moment mit der Prinzessin, so dass man sich - wer hätte es gedacht? - bis in die achte Welt und zu Bowser persönlich vor kämpfen muss.
Spielerisch geht es in gewohnter 2D Manier zur Sache und sowohl Neulinge, als auch alte Mario-Veteranen finden sich sofort zurecht. Erwähnenswert sind hierbei 2 neue Anzüge. Nämlich der Propeller-Anzug, mit dem man sich durch das Schütteln der Wiimote kurzzeitig in die Luft erhebt und der Pinguin Anzug, mit dem man Schneebälle schleudern und über Eis gleiten kann.
Die größte Neuerung gegenüber anderen Super Mario Spielen ist der Multiplayer Modus. Mit bis zu 4 Spielern (Mario, Luigi, blauer Toad, gelber Toad) ist es möglich gegeneinander (wer sammelt die meisten Münzen?) und miteinander im Co-op Modus das Spiel zu spielen. Vor allem letzteres trifft finde ich persönlich sehr gut.
Sicherlich ist New Super Mario Bros. Wii kein schlechtes Spiel. Allerdings haut es mich nicht so vom Hocker, wie man angesichts anderer Reviews vermuten könnte. Alles in allem ist es spaßig und unterhaltsam. Aber mir persönlich zu sehr mit New Super Mario Bros. DS verwandt (ebenfalls ein ordentliches Spiel, aber keine Begeisterungsstürme wert). Unterm Strich würde ich den Spielen Super Mario Galaxy für die Wii oder Super Mario World für das SNES jederzeit den Vorzug geben.
Bin in den letzten Tagen leider nicht zum bloggen gekommen. Ein nachträgliches Statement zum diesjährigen No Music Day am 21. November muss jedoch sein. Denn entsprechend der “Licht aus“-Aktion gilt:
Die Musik bleibt an! :)
In meinem Fall übrigens auf dem Sony Walkman NW-E040 mit 8GB. In Deutschland leider nicht erhältlich; ich habe meinen im Yodobashi-Akiba in Akihabara gekauft.
So ist in einer Stellenausschreibung der Hochschule Fulda zu lesen:
“Die Hochschule Fulda strebt einen gleichen Anteil von Frauen und Männern am Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich dazu auf, sich zu bewerben. Es besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils [...]“
So etwas macht doch gleich Lust und weckt das Interesse, sich dort zu bewerben. Wenn man bereits im Vorfeld weiß, dass Frauen bevorzugt werden um die Quote zu erfüllen. Und so etwas nennt sich dann “Gleichberechtigung”.
Dabei ist es doch allgemein bekannt, dass Quoten nie gut sind und immer nur Versager fördern statt Leistung objektiv zu beurteilen.
Das in Japan als Oboromuramasa (朧村正) bekannte Spiel ist am 13. November auch endlich in Deutschland erschienen. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich es mir natürlich direkt gekauft habe. :)
Zeitlich handelt das Spiel während der Genroku (元禄) Zeit des feudalen Japan. Aufgrund des Machthungers von Shogun Tokugawa Tsunayoshi (徳川 綱吉) entbrennt ein Konflikt um die übernatürlichen Demon Blades. Mächtige Schwerter, welche verflucht sind und die Seele ihres Träger korrumpieren. Im Laufe dieses Konflikts erscheinen finstere Kreaturen wie Geister und Dämonen (Oni, 鬼) aus de Hölle (Yomi, 黄泉) und verbreiten im ganzen Land Angst und Schrecken.
Inmitten dieses Chaos übernimmt der Spieler zwei Rollen: Nämlich von Kisuke (鬼助), einem Ninja, welcher sein Gedächtnis verloren hat und von Momohime (百姫), einer jungen Prinzessin, welche von dem Geist eines Kriegers besessen ist.
In meinen Augen hat Vanillaware ganze Arbeit geleistet. Das Spiel ist interessant und abwechslungsreich. Die Musik erstklassig und die Geschichte mitreißend. Und zu allem Überfluss zählt Muramasa: The Demon Blade auch noch zu den am schönsten anzusehenden aller Wii Spiele. Mein persönliches Schmankerl ist allerdings, dass man davon abgesehen hat das Spiel neu zu vertonen und man daher in den Genuss der original japanischen Sprachausgabe (mit deutschen Untertiteln) kommt. :)
Martin hat auf einen der besten Artikel aufmerksam gemacht, den ich seit Jahren lesen durfte und der mir wahrlich aus der Seele spricht, da er die wirklichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland erkennt und anprangert.
“Zunehmend mischt sich der Staat auch in die geringfügigsten Angelegenheiten ein. Er sorgt für die Gesundheit, die Arbeit, die Erziehung und Bildung seiner Bürger. Aber er sorgt auch für unsere geistige Gesundheit und flößt uns die korrekten Gefühle und Ideen ein. In den modernen Massendemokratien sind die Regierenden keine Tyrannen mehr, sondern Vormunde. Und die Regierten bewegen sich im Hamsterrad der kleinen Lüste und Vergnügungen – gleich, einförmig und rastlos.
Wohlfahrtsstaatspolitik erzeugt Unmündigkeit, also jenen Geisteszustand, gegen den jede Aufklärung kämpft. Und so wie es des Mutes bedarf, um sich des eigenen Verstandes zu bedienen, so bedarf es des Stolzes, um das eigene Leben selbstständig zu leben. Wie für das Mittelalter ist deshalb auch für den Wohlfahrtsstaat der persönliche Stolz die größte Sünde. Vater Staat will nämlich nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Der Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates wird den Menschen aber nicht nur aufgezwungen – sie begehren ihn, denn er entlastet sie von der Bürde der Freiheit. Die verwaltete Welt ist für viele eine Wunscherfüllung.
[...]
Wohlfahrt ist heute eine Droge, von der immer mehr Menschen abhängig werden. Aus der guten, humanen Idee wurde eine Art Opium fürs Volk. Denn die sozialistische Politik, die diese Idee implementieren wollte, hat lediglich die Menschen von der Regierung abhängig gemacht. Das macht zwar die Sozialhilfeempfänger nicht lebenstüchtiger, hält aber den Sozialstaat in Gang. Denn der stabilisiert sich, indem er immer mehr Empfänger öffentlicher Leistungen produziert. Die sozialistische Politik der globalen Sozialfürsorge muss dafür Sorge tragen, dass die Armut nicht knapp wird. Die Bürokraten des Wohlfahrtsstaats haben ein Interesse daran, dass sich die Lage der Abhängigen nicht ändert – sie leben ja davon, dass die anderen nicht für sich selbst sorgen können. „Die Linke“ liebt die Misere.
Die umfassend Betreuten brauchen keinen freien Willen mehr und empfinden die totale Vorsorge als Wohltat. Der demokratische Despotismus entlastet – vom Ärger des Nachdenkens genauso wie von der Mühe des Lebens. Ein Netz präziser, kleiner Vorschriften liegt über der Existenz eines jeden und macht ihn auch in den einfachsten Angelegenheiten des Lebens abhängig vom vorsorgenden Sozialstaat.”
Macht von Fulda aus, zwei mal am Tag 463 km, die man theoretisch in je 4 Stunden bewältigen kann. Währen da nicht die vollkommen überfüllten Straßen mit Staus und unglaublich vielen Baustellen (daher die meisten Staus). Die A7 scheint ein komplettes Trümmerfeld zu sein, so viel wie da gerade repariert und ausgebaut wird.
Die PS3 wurde gekauft, getestet, für gut befunden und wieder bis Weihnachten weg gestellt.
Wobei der Preis mit 299 Euro für die 120GB Konsole mit 2 Controllern und dem Spiel WipEout HD Fury wirklich okay war. :)