“Wo kommend die Linken her, was sind die Linken eigentlich? Das sind also Ostlinke, das sind Westfundamentalisten, das sind enttäuschte Sozialdemokraten, Trotzkisten, Kommunisten, Erben von Honecker. [...] Man darf keine Glorifizierung der DDR machen. Die DDR war ein Unrechtsstaat und daher haben die ihre Wurzeln. Das müssen wir schon mal deutlich sagen. [...] Der Todfeind der SPD waren immer die Kommunisten. Gucken Sie sich die Weimarer Republik an, gucken Sie sich an, wie viele Sozialdemokraten in der DDR im Gefängnis gesessen haben. Man darf nicht vergessen, dass das eben ein Unrechtsstaat war. Es gibt jetzt Umfragen, da sagen Einwohner der DDR: Ja, 41% wären der Meinung, das wäre kein Unrechtsstaat gewesen. Und wenn sich ein Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern hinsetzt, im Interview und sagt: Ja, ja, das Stimmt. 41% ne, da haben sie recht. Ich finde, was ungerechteres gibt es doch überhaupt nicht. [...] Das höchste Ideelle Gut ist meiner Meinung nach die persönliche Freiheit. Und die finde ich nun bei Herrn Gysi nicht gut aufgehoben, muss ich ganz ehrlich sagen. Gysi hat noch 1988/89 ein großes Loblied auf Hilde Benjamin gesungen, die diese Schauprozesse gemacht hat und so weiter. Ich finde, die Tatsache, dass die SPD durch Tolerierungsmodelle wie in Sachsen-Anhalt, später auch in Mecklenburg-Vorpommern und dann hier in Berlin ja auch. Das die Partei, die mal für den Bau der Mauer grundsätzlich verantwortlich war jetzt diese Stadt mit regiert. Das ist für mich unbegreiflich.”
Zu meiner Überraschung und meiner Erheiterung hatte meine Aussage“Heute habe ich Akiba beim Aufwachen zugesehen.” bei einigen Leuten unerwartete Assoziationen hervorgerufen und die Frage, wer denn nun diese “Akiba” sei wurde mir ein paar mal gestellt. *lol*
Um das Missverständnis aufzuklären: Akiba (アキバ) ist nichts weiter als die verkürzte Form von Akihabara (秋葉原), einem der berühmtesten Stadtviertel Tokyos, welches auch als Akihabara Electric Town bzw. Akihabara Denki Gai (秋葉原電気街) bekannt ist.
Zuerst einmal trägt Akihabara diesen Beinamen zu Recht. In dem berühmten Elektronikviertel bekommt man alles, was mit Strom betrieben wird. Vom hochmodernen LCD Bildschirm bis zu einzelnen Transistoren. Besonders erwähnenswert ist hierbei Yodobashi-Akiba, welches zur Yodobashi Camera Co.,Ltd. (ヨドバシカメラ) gehört und im Frühling 2005 eröffnet wurde. Japans größter Elektronikmarkt ist einfach nur als GIGANTISCH zu bezeichnen. In 9 Stockwerken und auf insgesamt 23.800 Quadratmetern Verkaufsfläche findet man wirklich alles an elektronischen Gerätschaften, was man sich vorstellen kann.
1997 begann sich das Aussehen Akihabaras allerdings zu ändern. Immer mehr Manga- und Anime-Shops eröffneten und so ist Akihabara heute nicht nur ein Elektronikviertel sondern auch ein Mekka der Otaku- und Nerdkultur. Diese Entwicklung beruht wahrscheinlich hauptsächlich darauf, dass Otaku - aus offensichtlichen Gründen - in der Regel nicht mit Frauen zu Recht kommen. Und da Frauen traditionell wenig Interesse an technische Spielereien haben, lag die Idee nahe, ausgerechnet in Akihabara solche Geschäfte zu eröffnen. Inzwischen ist alles, was in der Szene Rang und Namen hat (Toranoana, Mandarake, Gamers, etc.) auch in Akihabara vertreten und andere Auswüchse dieser Subkultur haben in Akiba ihren Anfang genommen.
Zum Beispiel eröffnete 2001 das erste permanente Maid Cafe (メイドカフェ), d. h. ein Cafe, in dem man von Frauen bedient wird, welche wie französische Dienstmädchen angezogen sind. So, dass Otaku wenigstens ein bisschen Kontakt zum weiblichen Geschlecht haben. Man sei allerdings gewarnt. Zum einen ist der Spaß nicht gerade billig und alles kostet extra (z. B. pro Photo 500 円). Zum anderen stehen die wirklich hübschen Mädels in ihrem Kostüm auf der Straße um für das jeweilige Cafe zu werben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Photos mit den wenigen Menschen und Autos sind morgens entstanden, als Akiba gerade aufgewacht ist. ^_^
“Hans had the potential to be a cool character, (flying pig = awesome) problem was that he really had no relevance to the game’s overall story, and kind of disappeared in most of the game. When speaking of cutesy mascot characters, even ones like Pikachu in Pokémon or Chu Chu in Xenogears had the one awesome scene where the character’s worth to the party is materialized. Hans was there as just a token pointless cute thing that Sega will obviously use to sell plushies.”
PhysX ist ein spezieller Treiber der Firma Nvidia, welcher für manche Spiele - in meinem Fall Overlord II - zwingend erforderlich ist. Denn ohne ihn gab es beim Starten des Spiels nur einen Microsoft Visual C++ Runtime Error.
Eigentlich SOLLTE es bei der Installation keine Probleme geben und anscheinend hat niemand so Recht eine Idee, woran es überhaupt liegt, dass sich die Software manchmal nicht installieren lässt und der Installationsvorgang statt dessen mit einer “Schwerwiegender Fehler”-Meldung und dem Hinweis: “Unerwartetes Installationsende aufgrund eines Fehlers” beendet wird. Jedenfalls scheint das Problem irgendein generelles zu sein, denn auch ältere Versionen der Software ließen sich nicht installieren. Allerdings führte folgendes Vorgehen doch noch zu einem Erfolg:
1. Download der aktuellen PhysX Version
(in meinem Fall PhysX_9.09.0814_SystemSoftware.exe).
2. Durchführen der Installation bis zum Abbruch: “Unerwartetes Installationsende aufgrund eines Fehlers”.
3. Die Eingabeaufforderung mit Administrationsrechten ausführen.
4. Im Verzeichnis C:\Program Files (x86)\Common Files\Wise Installation Wizard
befindet sich eine passende .MSI Datei
(in meinem Fall WISC5C1C0F0D62F4DBF81D4D7EF397C228B_9_09_0814.MSI).
5. Die Datei mit dem Befehl msiexec /i "C:\Program Files (x86)\Common Files\Wise Installation Wizard\WISC5C1C0F0D62F4DBF81D4D7EF397C228B_9_09_0814.MSI" /qn+
ausführen.
6. Taadaa… die Installation ist erfolgreich, das Spiel läuft. Man darf sich freuen.
Der neue Film von Shigeru Miyamoto ist alles, nur nicht korrekt (im politischen wie im historischen Sinn). Er ist tragisch und komisch, spannend, unterhaltsam und actionreich. Und vor allem ist er mit viel Liebe zum Medium Film durchsetzt.
Inglourious Plummers mag im Mushroom Kingdom spielen und viele Bilder evozieren, die man bereits aus anderen Filmen kennt, allerdings unterscheidet er sich in einer Hinsicht stärker von den letzten Filmen, die über die Mariozeit gedreht wurden: er ist ein Märchen. Hier sind die Koopa noch richtig böse; es wäre allerdings kein modernes Märchen (und kein Miyamoto-Film), wenn die Guten nicht mindestens ebenso brutal wären.
Doch auch wenn einige Koopa menschlich dargestellt werden und einige der Koopagegner äußerst brutale Taten begehen (was ja auch schon im Trailer angekündigt wird), übertrifft an reiner Bösartigkeit niemand Wario. Aber auch viele der Nebencharaktere werden vielschichtig dargestellt, dabei scheinen die Koopa sogar mehr Screentime zu erhalten als die eigentlichen Titelhelden. Dadurch, und durch die internationale Besetzung (man wird viele bekannte Gesichter erkennen können), wird die Böse-Koopa-töten-Botschaft des Films sehr vieldeutig dargestellt und auch am Ende nicht eindeutig und einfach für den Zuschauer aufgelöst. Es wird also durchaus zum Nachdenken angeregt… ;-)
“Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Universums als Folge eines früheren Zustandes ansehen und als Ursache des Zustandes, der danach kommt. Eine Intelligenz, die in einem gegebenen Augenblick alle Kräfte kennte, mit denen die Welt begabt ist, und die gegenwärtige Lage der Gebilde, die sie zusammensetzen, und die überdies umfassend genug wäre, diese Kenntnisse der Analyse zu unterwerfen, würde in der gleichen Formel die Bewegungen der größten Himmelskörper und die des leichtesten Atoms einbegreifen. Nichts wäre für sie ungewiss, Zukunft und Vergangenheit lägen klar vor ihren Augen.”
– Pierre-Simon (Marquis de) Laplace (1749-1827), französischer Mathematiker und Astronom.
Leider auch meine Sprachreise. So, dass dies vorerst der letzte Beitrag aus Japan ist und ich morgen um 13.00 den Flieger nach Frankfurt a. M. besteigen werde.
Die letzte Woche war etwas hektisch und ich war die meiste Zeit unterwegs, weshalb ich nicht zum bloggen gekommen bin. Allerdings habe ich vor das in naechster Zeit mit entsprechendem Bildmaterial und kurzen Videos (6GB +) nachzuholen.
Heute habe ich Akiba beim Aufwachen zugesehen. Im Moment bin ich dabei mein Zimmer aufzuraeumen und mein ganzes Zeug zu packen (und obwohl ich einiges wie die Handtuecher, alte Klamotten, Duschzeug, etc. in Japan lasse, musste ich noch eine zusaetzliche Tasche in Ueno kaufen… -.-). Heute Abend werden wieder Yukata und Geta angelegt und ich gehe, zusammen mit meiner Gastfamilie Tora Fugu essen, um auch meine kulinarischen Erfahrungen abzurunden, bei denen ich nichts ausgelassen habe. Wenn ihr also nichts mehr von mir hoert, dann hat der Fugu am Ende gewonnen. ;)
Insgesamt bin ich etwas melancholisch eingestimmt, da ich mich gerade erst richtig eingelebt habe und ueberhaupt nicht weg will. Aber es wartet leider der Ernst es Lebens (Bewerbungen schreiben und Anfangen zu Arbeiten). Mal schauen, was sich ergibt. Vielleicht wirds am Ende ja doch ein Engagement in Japan. ^_^