Archiv von 08/2009

Wie zynisch bin ich?


You Are 52% Cynical

cyn

Yes, you are cynical, but more than anything, you’re a realist.
You see what’s screwed up in the world, but you also take time to remember what’s right.

How Cynical Are You?

Humor

“Humor is just another defense against the universe.”

– Mel Brooks

Getränkeautomat

Sowas ist mir noch nie an einem japanischen Getränkeautomaten passiert. Aber das die Dinger an jeder dritten Ecke stehen ist echt praktisch. :)

unitxt short film / sound: alva noto featuring text+voice: anne james chaton actor: kyusaku shimada
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Mel Brooks

“I’m the only Jew that’s made a nickel off of Hitler!”

– Mel Brooks

Zombie Boot Camp

Der japanische Fuji-Q High Land (富士急ハイランド) Vergnügungspark nahe Fuji-san (富士山) ist nicht nur wegen seiner Achterbahnen sondern auch wegen seinem Haunted House bekannt. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei dem 900 Meter langen, labyrinthartigen und zombieverseuchten Bau eines Krankenhauses um die weltweit größte Gruselattraktion. Es trägt den klangvollen Namen Saikyō Senritsu Meikyū (Ultimatives Horror Labyrinth) und ist zweifelsfrei der ultimative Grund für einen Besuch!

Hounted Hospital

Vor einem Monat wurde allerdings in einer “Pressekonferenz” bekannt gegeben, dass die Attraktion kurzfristig geschlossen wurde. Als Grund wurde die nachlassende Motivation der Zombies genannt und das diese die Menschen nicht ausreichend erschrecken würden. Daher werden die untoten Mitarbeiter bis auf weiteres einem harten Trainingsprogramm unterzogen um ihre Zombiefähigkeiten zu verbessern. Das folgende Video zeigt das harte Training im Zombie Boot Camp.

Zombie boot camp
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Inzwischen hat die Attraktion allerdings wieder geöffnet und die durch das Camp angehärteten Zombies sind wieder so furchterregend wie früher.

Schulpflicht wiegt schwerer als religiöse Lehren

Als 1969 der Sexualkunde-Atlas von der damaligen Gesundheitsministerin Käte Strobel vorgestellt wurde, stellte dies eine Revolution im bundesdeutschen Bildungssystem dar und blieb, wie nicht anders zu erwarten, nicht ohne Diskussionen und Kritik. Ein weiterer Meilenstein war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts 1977. In diesem wurde zum ersten mal eine Befreiung vom Sexualkundeunterrichts aus religiösen Gründen abgelehnt und somit das Recht der Eltern “ihren Kindern Überzeugungen und Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln und nicht geteilte Ansichten von ihnen fernzuhalten” gegenüber dem Bildungsauftrag des Staates eingeschränkt.

Doch auch heute versuchen Eltern und Organisationen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und religiöser Gruppen immer wieder die Schulpflicht oder bestimmte Teile des Bildungsangebotes juristisch anzufechten, weil sie der Meinung sind, dass diese schädlich für ihre Kinder seien. Statt der Schule würden sie es vorziehen ihre Kinder dumm zu halten, gezielt von der Gesellschaft auszuschließen und ihnen ihre verkorksten, religiösen Ansichten beizubringen. Zum Glück sind diese Versuche bisher größtenteils ohne Erfolg geblieben. Jüngst klagten einige Baptisten dagegen, dass ihre Kinder den Sexualkundeunterricht und eine Karnevalsveranstaltung in der Schule besuchen sollten. Und wieder hat das Bundesverfassungsgericht klar gestellt, dass die Schulpflicht gegenüber der Vermittlung von Glaubensgrundsätzen überwiegt. Auch der Besuch des Schulkarneval darf den Kindern nicht durch die Eltern - welche diesen ablehnen, da er ein katholisches Fest sei - nicht verweigert werden. “Denn solche mit dem Schulbesuch verbundene Spannungen zwischen religiösen Überzeugungen einer Minderheit und einer damit im Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit sind grundsätzlich zumutbar.”
Eine vernünftige und vollkommen nachvollziehbare Entscheidung. Denn nur ohne Abschottung und Ausgrenzung ist eine weltoffene Gesellschaft des kultivierten Miteinander möglich. Damit blieb das Bundesverfassungsgericht seinem drei Jahre älteren Urteil treu, in dem erläutert wurde, dass die Schule ein Ort der Integration und zum Erwerb sozialer Kompetenzen ist: “Die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse daran, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten Parallelgesellschaften entgegenzuwirken und Minderheiten zu integrieren.”

Es gibt keinen rationalen Grund Kinder vom Schulunterricht oder schulischen Aktivitäten auszuschließen. Daher sollten solche Ausnahmeregelungen in keinem Fall zugelassen werden. Egal, ob es sich dabei um außerschulische Aktivitäten, Sexualkunde- oder Schwimmunterricht handelt. Denn nur so ist es möglich, Kinder neben den dogmatischen, religiösen Lehren auch zu aufgeklärten, integrierten und toleranten Mitgliedern einer demokratischen Gesellschaft zu erziehen.

Mohammed war anscheinend kein Schalke Fan

Der FC Schalke 04 hat wie viele deutsche Fußballklubs auch, eine Vereinshymne mit langer Tradition. Das Lied Blau und Weiß wie lieb’ ich dich von Hans J. König aus dem Jahre 1924, welches momentan für Diskussionen sorgt, enthält unter anderem die Strophe:

Mohammed war ein Prophet
Der vom Fußballspielen nichts versteht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht

Und wer hätte es gedacht… selbstverständlich bricht ein Großteil unserer muslimischen Mitbürger in mehr oder weniger (“Ihr verdammten Hurensöhne werdet euer beschissenes Lied sofort ändern! Was hat unser Prophet mit eurem ungläubigen Lied zu tun? Löscht diesen Teil oder ihr müsst die Konsequenzen tragen!”) gesittete Proteste aus und fordert eine Änderung der Strophe, da sie darin eine Beleidigung des Propheten Mohammed und damit ihrer Religion sehen.

Dabei wird die ewige Heulerei wegen der Religion zunehmend lächerlicher. Dabei kann es nicht sein, dass die Religion zunehmend als Totschlag-Argument verwendet wird um unsere demokratischen Grundwerte immer weiter aufzuweichen. Selbstverständlich ist die Religionsfreiheit ebenfalls ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Aber es ist nicht hinzunehmen, dass diese dann über der freien Meinungsäußerung (Stichwort: Mohammed Karikaturen) oder dem im Grundgesetz verankerten Tierschutz (Stichwort: Schächten) steht.

Aber natürlich soll niemand diskriminiert werden. Daher bin ich dafür, dass die Strophe unverändert bleibt, aber Mohammed in regelmäßigen Abständen durch Moses und Jesus ersetzt wird.

Lucky Star Videos

Ich befürchte, dass diese Videos nicht jeder so lustig findet wie ich. Aber okay… wahrscheinlich muss man Lucky Star einfach selbst gesehen habe… TIMOTEI! ^_^

スーパーこなたワールド らき☆すたMAD
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【泉こなた】 こなたでございま~す! 【らき☆すた】
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こなた的ふっかつのじゅもん
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Vulgär

I’ve been accused of vulgarity. I say that’s bullshit.”

– Mel Brooks

Comiket

Der Comic Market (コミックマーケット) bzw. Comiket (コミケット) ist die weltweit größte Manga-Messe der Welt und findet jedes Jahr zweimal, in Form der Sommer- (August) und der Wintercomiket (Dezember), in Tokyo (東京), auf dem Messegelände des Tokyo International Exhibition Centers (東京国際展示場) - auch Tokyo Big Sight (東京ビッグサイト) genannt - auf der Insel Odaiba (お台場), statt.

Die 76. Comiket erfolgt vom 14. bis 16. August und fällt damit exakt auf das erste Wochenende meines Japan-Aufenthaltes. Somit habe ich beschlossen, mir dieses Spektakel zu geben. Denn ich denke, man muss es einfach mal erlebt haben.

Ich bin zwar durch jährliche CeBIT Besuche einiges gewohnt. Aber die Comiket wird doch noch eine Stufe härter werden. Denn es wird voll… verdammt voll. Dieses Video vermittelt wahrscheinlich einen guten Eindruck davon, wie viele Menschen sich da auf dem Messegelände tummeln.

comic market(comiket) #70 見ろ、人がゴミのようだ!
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