Bis kurz nach der Veröffentlichung in Europa hieß der Wii Ware Titel NyxQuest noch Icarian. Ein, wie ich finde, wesentlich stimmungsvollerer und daher besserer Name. Aber aufgrund lizenztechnischer Probleme sah sich Over the Top Games leider dazu gezwungen, den Namen zu ändern. Entgegen aufkommender Gerüchte versicherte Over the Top Games jedoch, dass es sich bei der anderen Firma, welche ihre Namensrechte geltend machte, nicht um Nintendo mit ihrem Kid Icarus Franchise handelte.
Die Story bedient sich aus Elementen der griechischen Mythologie. Ikarus hat sich aus Wachs und Federn ein Paar Flügel gebaut, mit denen er gen Himmel aufsteigt. Dort trifft er ein geheimnisvolles, mystisches Wesen: Nyx. Fasziniert von diesem Menschen, der wie sie Flügel hat, entwickelt sich schnell eine innige Freundschaft zwischen den beiden.
Doch die Welt wird von einer schrecklichen Katastrophe heimgesucht. Was sie zu einer lebensfeindlichen, von dunklen Monstern bewohnten Einöde werden lässt und zu Ikarus’ Verschwinden führt. Besorgt um ihren Freund macht sich Nyx auf den beschwerlichen Weg um Ikarus zu finden.
Das Spiel hat mich direkt begeistert. Dies liegt unter anderem an der einfachen und schnell - während dem Spiel - erklärten Spielmechanik, der passenden musikalischen Untermalung und dem Kooperationsmodus. Alleine steuert man Nyx mit Wii Remote und Nunchuck. Gleichzeitig steuert man auch die Nyx’ göttliche Fähigkeiten (z. B. Telekinese), welche sie im laufe des Spiels erwirbt. Diese Fähigkeiten können im Koop-Modus von einem zweiten Spieler mit zweiter Wii Remote übernommen werden und erleichtern an manchen Stellen das Vorankommen enorm. Man muss sich nur entsprechend koordinieren können.
Ein wirklich großartiges Puzzel Jump ‘n Run, welches für meinen Geschmack gegen Ende leider zu Actionlastig wird und insgesamt etwas zu kurz ist. Aber die 1000 Wii Points war es meiner Meinung nach wert.
Wirklich eine wunderbare Erfindung für heiße Tage, aber auch für gesundheitliche Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen. So verbreiten diese selbsthaftenden, rückstandsfreien und mit einem kühlenden, nach Menthol riechenden Gel beschichteten Pads eine angenehme Abkühlung. Man muss es einfach mal erlebt haben! xD
In unserem Fall haben wir die Cooling Gel Pads der japanischen Firma Kobayashi getestet und waren voll und ganz zufrieden.
Dieses Wochenende war ich die meiste Zeit unterwegs. Freitag war ich den ganzen Tag in Frankfurt a. M. und gestern in Düsseldorf.
Ob der nächste Trip nach Düsseldorf jedoch noch einmal mit dem Wochenendticket erfolgt, möchte ich bezweifeln. Es heißt zwar “Der Weg ist das Ziel”. Aber 12 Std. fahrt um 6 Std. in Düsseldorf zu verbringen ist irgendwie suboptimal. Da fahre ich nächstes mal lieber mit dem Auto und nehme mir ggf. auch noch ein Hotelzimmer um bei Bedarf länger zu bleiben. Was unterm Strich dann billiger ist als 2x ein Wochenendticket (für Samstag und Sonntag) für 37,00 Euro zu erwerben.
Alles in allem war die Reise aber sehr lustig und wir hatten unseren Spaß.
Insgesamt sind wir 6 mal umgestiegen und haben - zu meiner großen Überraschung - alle Anschlußzüge bekommen. Es ging um 06.00 Uhr los und die Reiseroute war Fulda - Kassel-Wilhelmshöhe - Wartburg (Westf.) - Hamm (Westf.) - Düsseldorf Hbf. So, dass wir dann um 12.00 Uhr angekommen sind. Die Rückreise begann um 18.00 Uhr und verlief dann von Düsseldorf Hbf. über Koblenz Hbf. - Mainz Hbf. Frankfurt Hbf (tief) - Frankfurt (Main) Hbf. nach Fulda. Ankunftszeit: 12.00 Uhr.
Düsseldorf selbst hat mir sehr gut gefallen. Und nachdem es mein erster Besuch der Stadt war setze ich diese neben Hamburg, München und Köln auf meine persönliche Liste der lebenswerten deutschen Großstädte. Meine besondere Empfehlung gilt übrigens dem Na Ni Wa Restaurant, in dem es leckere japanische Gerichte gibt.
Wer Photos der Absolventenverabschiedung des Fachbereichs Angewandte Informatik im Sommersemester 2009 sehen möchte, kann diese im übrigen auf der Webseite der Hochschule Fulda finden.
“The idea that Bill Gates has appeared like a knight in shining armour to lead all customers out of a mire of technological chaos neatly ignores the fact that it was he who, by peddling second-rate technology, led them into it in the first place.”
Small World der Firma Days of Wonder ist ein taktisches Brettspiel, bei dem es um Eroberung geht. Es ist quasi der Nachfolger des Spiels Vinci, mit dem Unterschied, dass die Siegpunkte nicht mehr auf einer Punkteleiste gezählt werden, sondern jeder Spieler am Ende seines Zuges Siegpunkte in Form von Chips bekommt und einfach X Runden (abhängig von der Spieleranzahl) gespielt und abschließend alle errungen Punkte gezählt werden. Des weiteren wurden die Regeln etwas vereinfacht und das Thema einer Fantasywelt mit 14 verschiedenen Rassen (Amazonen, Zwerge, Elben, Ghule, Rattenmenschen, Skelette, Hexenmeister, Wassermänner, Riesen, Halblinge, Menschen, Orks, Trolle und Zauberer) gewählt. Jede Rasse hat besondere Fähigkeiten, welche sich auf die Vergabe von Punkten und angewendeten Taktiken auswirkt. So können z. B. Wassermänner leichter Küstengebiete erobern. Oder Menschen bekommen für jedes Farmland, welches sie besitzen, bei der Punktevergabe einen Siegpunkt als Bonus. Zusätzlich erhält jede Rasse noch eine zufällige Spezialfähigkeit, welche außerdem den Namen der Rasse ergänzt. Bspw. können Diplomaten Zwerge einen Gegenspieler bestimmen, mit dem Frieden herrscht, so dass man sich nicht gegenseitig angreifen darf. Und Fliegende Zauberer können beliebige Felder auf dem Spielbrett angreifen. Nicht nur jene, welche an ihr Gebiet angrenzen.
Zuerst bestimmt man die Rasse, mit welcher man anfangen möchte. Anhand der Kombination Rasse + Spezialfähigkeit wird ermittelt, wie viele Rasseplättchen (quasi Armeen) man bekommt. Mit diesen beginnt man anschließend seinen Eroberungsfeldzug. Das Erobern gestaltet sich dabei als äußert einfach. Grundsätzlich braucht man 2 Plättchen zum Erobern eines Gebiets. Abzüglich Boni durch Rassen- oder Spezialfähigkeit. Aber zuzüglich der Plättchen, welche bereits auf dem Feld liegen. Wenn also die Wassermänner eine Küstenregion angreifen, die von einem feindlichen Plättchen besetzt ist, dann kostet dies zwei Wasssermännerplättchen:
2 (Grundkosten) - 1 (Küstenregion; Rassenfähigkeit) + 1 (feindliches Plättchen) = 2.
Nach seinen Eroberungen bekommt man für jedes Gebiet, welches man besitzt, einen Siegpunkt + evtl. Boni. Anschließend ist der nächste Spieler an der Reihe. In der nächsten Runde kann man beliebig viele Plättchen vom Spieltisch entfernen und für eine neue Angriffswelle benutzen. Evtl. ist es sogar sinnvoll Gebiete aufzugeben. Dann bekommt man zwar keine Siegpunkte mehr für diese, allerdings hat man mehr Plättchen für den Angriff.
Der Clou an dem Spielprinzig von Small World ist allerdings, dass die Anzahl der Plättchen, welche man für Angriffe zur Verfügung hat durch gegnerische Angriffe immer weniger werden und man in der Regel (ausgenommen die Hexenmeister und Skelette) keine neuen Plättchen bekommen kann. Also irgendwann der Punkt erreicht ist, seine Rasse unter gehen zu lassen und mit einer neuen anzufangen. Zu wissen, wann dieser Moment gekommen ist, ist der Schlüssel zum Sieg bei Small World. Wenn seine Rasse untergehen lässt werden alle Plättchen bis auf eines je Gebiet entfernt. Die verbliebenen werden umgedreht, der Zug Endet mit der Punktevergabe und nächste Runde darf man eine neue Rasse aussuchen. Hierbei sei noch angemerkt, dass untergegangene Rassen ebenfalls einen Siegpunkt pro besetztem Gebiet bringen. Man darf jedoch immer nur eine Rasse haben, welche im Moment unter geht. Sollte man seine zweite Rasse ebenfalls untergehen lassen wird die erste untergehende Rasse entfernt und man darf sich wieder eine neue Rasse aussuchen.
Im direkten Vergleich finde ich Small World besser als seinen Vorgänger (Vinci). Die vorgenommenen Regelverbesserungen und -vereinfachungen halte ich für sinnvoll und dem Spiel sehr zuträglich. Es ist wirklich kinderleicht zu lernen und einfach zu vermitteln. Des weiteren gefällt mir das lustige Fantasythema sehr gut und es ist schön, dass die Spielmaterialien nicht mehr so abstrakt sind. Man hat wirklich Elfen- und Zwergeplättchen und nicht - wie bei Vinci - nur mehrere Farben. Etwas bedenklich ist jedoch, dass es keine Ersatzplättchen gibt und die Anzahl der max. Einsetzbaren Plättchen pro Rasse sehr wichtig für das Spiel ist. Sollte man also Plättchen verlieren, hätte man erst einmal ein Problem und müsste sich selber welche nachbasteln.
Grundsätzlich ist es ein schönes, flottes Spiel für zwischendurch, welches für jede Spielerzahl geeignet ist, da es 4 verschiedene Spielbretter für die möglichen 2-5 Spieler hat. Und auch, wenn ich für epische Spiele, die sich auch gerne mal ein paar Stunden hinziehen können, wie etwa Twilight Imperium, bekannt bin, muss ich doch sagen, dass mir Small World sehr gut gefällt und sogar zu meinen Lieblingsspielen zählt. Außerdem findet man bei einer ungefähren Spielzeit von 40-80 Minuten leichter Mitspieler als für Spiele die 6 oder mehr Stunden dauern.
“Außerdem wird auch eine wissenschaftliche Arbeit nicht dadurch gelehrter, dass man adult statt ausgewachsen, juvenil statt jugendlich und ähnliches sagt. Seit meinem zwölften Lebensjahr ist es mein Ehrgeiz, alles in meiner Muttersprache ausdrücken zu können, und zwar auch in vernünftigen, verständlichen Sätzen.”
Es hat lange gedauert, bis ein Ableger der 伝説のスタフィー (Densetsu no Sutafī) Serie der Firma TOSE (株式会社トーセ (Kabushiki-gaisha Tōse)) seinen Weg von Japan in den Westen angetreten hat. Nach Densetsu no Starfy 1-3 für den GBA und Densetsu no Starfy 4 für den Nintendo DS, hat es erst der 5. Teil der Serie, nämlich 伝説のスタフィー たいけつ!ダイール海賊団 (Densetsu no Starfy Taiketsu! Daiiru Kaizokudan (Legendary Starfy Confrontation! Dire Pirate Squad)) geschafft auch für den nordamerikanischen Markt veröffentlicht zu werden. Der Grund war die Befürchtung von Nintendo of America, dass Starfy zu japanisch sei. Dabei ist es genau dieses eine Wort - japanisch - welches das Spiel besonders zutreffend beschreibt. Und ich meine das nicht im negativen Sinne.
Starfy (スタフィー, Sutafī) ist ein Prinz und lebt im Pufftop Palast (Tenkai Palace). Eines Tages kracht ein Hase in einem Raumanzug in den Palast, welcher von einem Haufen schattenhafter Gestalten verfolgt wird. Starfy und sein Freund Moe (Kyorosuke (キョロスケ)) können diese zwar vertreiben. Doch der Hase hat sich inzwischen ins Meer geflüchtet. Also beschließen die beiden ihm zu folgen um herauszufinden, was eigentlich los ist.
Nachdem Sie ihn gefunden, aus einer misslichen Lage gerettet und ihn davon überzeugt haben, dass sie nicht zu seinen Verfolgern gehören, stellt sich heraus, dass dieser sein Gedächtnis verloren hat. Kurzerhand entscheiden Starfy und Moe ihrem neuen Freund zu helfen seine Erinnerungen wieder zu finden und vor den fiesen Gestalten zu beschützen.
So beginnt ein neues Abenteuer für Starfy, welches ihn von den Tiefen des Ozeans bis in die Weiten des Weltraums führt.
Starfy ist ein putziger und freundlicher Franchise, welcher trotz der anderen Zielgruppe auch für Nicht-Japaner geeignet ist. Man bekommt ein buntes und abwechslungsreiches Jump and Run geboten, welches äußert einsteigerfreundlich und für jede Altersgruppe geeignet ist. Eine große Herausforderung bietet das Spiel allerdings nicht. Jede der 8 Stages besitzt 4 Level und 3 Bonuslevel, welche freigespielt werden können. Nach Beendigung der Kampagne wird auch noch Stage 9 freigeschaltet, in der man Starfy Schwester - Starly (Starpy (スタピー) - spielen kann. Die Kampagne selbst hat man aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades sehr schnell durchgespielt. Wer allerdings alle Bonusitems, Level, Fähigkeitenupgrades und Minispiele freispielen möchte braucht bedeutend länger.
Alles in allem ein gelungenes und ordentliches Spiel. Wem das ganze nicht zu knuddelig ist, der wird seine Freude daran haben. Oder mit Starfys Worten: “Feeee!”
Densetsu no Stafy Taiketsu! Dire Kaizokudan TV Spot 3