Obwohl ich eigentlich nicht so der Fan von Dungeon Crawling bin habe ich mich doch dazu hinreißen lassen Etrian Odyssey II: Heroes of Lagaard anzuspielen. Ich weiß noch nicht, ob ich mich dazu durchringen werde, auch noch ein kurzes Review darüber zu schreiben. Fakt ist, es ist bockschwer und ich habe eine Tiefe Abneigung gegen FOEs entwickelt. Wer das Spiel kennt, wird mich verstehen… -.-
Wir waren gestern mal wieder Geocachen. Das ganze entwickelte sich zu einer feuchtfröhlichen Angelegenheit und fiel buchstäblich ins Wasser… okay, genug der Kalauer. Es schüttete in Strömen. Poncho FTW!
Der australische Autor Peter Carey und sein Sohn Charley teilen ihre Begeisterung für japanische Anime (アニメ) und reisen daher zusammen nach Japan. Dieses Buch schildert ihre Eindrücke und Erlebnisse in Tokyo (東京). Während ihrer Reise haben sie das unglaubliche Glück berühmte Mangaka (漫画家) wie Tomino Yoshiyuki (富野 由悠季) und Miyazaki Hayao (宮崎 駿) persönliche zu treffen und diese zu interviewen. Vor allem letztes grenzt an ein kleines Wunder. Oder wie Charleys japanischer Freund Takashi sagte: “Sie werden Mr. Miyazaki nie treffen. Alle Japaner wissen das. [...] Aber Mr. Miyazaki ist schwieriger zu treffen als Walt Disney.” Und der ist ja bekanntlich schon tot.
Ein äußerst interessantes Buch, in dem nicht nur westliche und östliche Kultur sowie Tradition und Moderne aufeinander treffen sondern auch verschiedene Generationen in Form von Vater und Sohn. Denn beide haben ihre eigenen Vorstellungen von Japan. Und wie dieses Land nun einmal so ist, treffen sie zwar beide zu, aber auch irgendwie nicht. So, dass Japan dem Gaijin (外人) wie immer verschlossen bleibt und am Ende teilweise mehr Fragen als Antworten stehen.
Besonders lesenswert, vor allem wenn man sich für Anime und Manga (漫画) interessiert.
“Die Kreationisten haben immer schöne Lebewesen wie Kolibris im Kopf, wenn sie an die Schöpfungsgeschichte denken. Ich antworte dann immer, dass ich an ein Kind in Ostafrika denken muss, in dessen Augapfel sich ein Wurm eingegraben hat. Dieser Wurm kann nur auf diese eine Weise existieren - indem er sich durch Augäpfel gräbt. Ich finde es ziemlich schwierig, das mit der Vorstellung von einem gütigen, göttlichen Schöpfer in Einklang zu bringen.”
– Sir David Attenborough, britischer Tierfilmer und Naturforscher (Frankfurter Rundschau)
Anfangs stand ich dem neuen Star Trek Film äußert skeptisch gegenüber. Dafür sorgten unter anderem (falsche) Gerüchte wie jenes, dass Ben Affleck und Matt Damon Kirk und Spock verkörpern sollten. Nun habe ich mir den Film jedoch angeschaut und gebe zu, dass ich mich geirrt habe. Und Simon bekommt sein Bier. ;-) Es handelt sich um einen wirklich guten Film. Noch nie zuvor war Star Trek so actionreich, spannend, zuschauerfreundlich und sah dabei auch noch so unglaublich gut aus.
Einziges Manko, welches den meisten Zuschauern wahrscheinlich egal sein sollte ist die Tatsache, dass der Film eine Parallele Zeitlinie eröffnet, welche nicht mehr mit der ursprünglichen der Originalserie übereinstimmt. Dabei hat mir an Star Trek (und vor allem Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart) gefallen, dass Zeitreisen nicht zwangsweise auf Parallelen Zeitlinien basierten und daher auch frei von Paradoxen waren.
Das Föderationsraumschiff U.S.S. Kelvin wird von einem unbekannten, übermächtigen Gegner angegriffen. Bei diesem Angriff wird das Schiff vollständig zerstört und der Vater (Chris Hemsworth) vom gerade in der Geburt befindlichen James Tiberius Kirk (Chris Pine) kommt dabei ums Leben.
25 Jahre später erreicht das Hauptquartier der Sternenflotte ein Notruf vom Planeten Vulkan. Dieser wird von Eruptionen heimgesucht, bevor der Kontakt vollständig abbricht. Das Raumschiff U. S. S. Enterprise unter Kommando von Captain Pike (Bruce Greenwood) - Kirks Mentor, da er Kirk davon überzeugen konnte der Sternenflotte beizutreten - wird mit den neuen Kadetten der Akademie zu einer Hilfsmission ausgeschickt. Vulkan erreichend sieht sich die Enterprise mit dem selben Schiff konfrontiert, welches auch schon die Kelvin mühelos zerstört hat und gerade dabei ist, den Kern des Planeten anzuboren. Mit der aussichtslosen Situation eines Kampfes konfrontiert liefert sich Captain Pike dem Kommandanten des anderen Schiffes - Nero (Eric Bana) - aus, ernennt seinen Ersten Offizier, den Vulkanier Spock (Zachary Quinto), zum neuen Kapitän und James T. Kirk zu dessen Stellvertreter.
Zwar gelingt es, den Bohrstrahl des fremden Schiffes zu vernichten; jedoch zu spät. Der Planet Vulkan wird mit den meisten seiner 6 Milliarden Bewohner zerstört.
Uneins über das weitere vorgehen wird Kirk von Spock auf einem nahe gelegenen Planeten ausgesetzt. Dort trifft er unter anderem einen alten Spock (Leonard Nimoy), welcher aus der Zukunft stammt. Dieser klärt Kirk darüber auf, dass im Jahre 2387 eine Supernova den Planeten Romulus zerstören wird. Er - Spock - habe den Romulanern Hilfe zugesichert, sei aber zu spät gekommen. Aus diesem Grund hat Nero seinen Rachefeldzug gegen ihn persönlich und die Föderation gestartet. Dabei wurden die Schiffe eher zufällig mit einer Differenz von 25 Jahren in die Vergangenheit geschleudert. Also hat Nero auf Spocks Ankunft gewartet, konnte schließlich sein Schiff kapern und hat sich dessen Technologie zur Zerstörung ganzer Planeten aneignen. Aber statt Spock zu töten setzte er ihn aus, um die Zerstörung seines Heimatplaneten mit anzusehen. Neros nächste Pläne sind die Zerstörung der Erde und anschließend jedes weiteren Planeten der Föderation.
Also liegt es an Kirk, das Kommando über die Enterprise zu übernehmen und Nero ein für alle mal aufzuhalten und so die Föderation zu retten.
Der Film enthält sehr viel Handlung, auf die ich jetzt nicht im Detail eingegangen bin wie z. B. das Bestehen des Kobayashi-Maru-Test durch James T. Kirk. Obwohl diese dem Zuschauer in kürzester Zeit vermittelt wird, wird er jedoch nicht überfordert. Zwar mögen die genauen, späteren Verflechtungen zwischen den Charakteren jemandem, der sich der sich mit dem Star Trek Universum nicht auskennt, verborgen bleiben. Jedoch erhalten alle wichtigen Personen eine kurze, individuelle Einführung.
Auf die Zeit als Kinder und die Ausbildungsjahre bei der Sternenflotte von Kirk und Spock wird zum Glück nicht übermäßig lange eingegangen. Es reicht, um dem Zuschauer einen anschaulichen Blick auf die Gefühlsregungen und Beweggründe der Charaktere zu gestatten ohne seine Geduld übermäßig zu strapazieren und auf irgendwelche Nebensächlichkeiten abzuschweifen. Selbes gilt für die Liebelei zwischen Uhura (Zoe Saldana) und Spock, welcher nicht der Schmalz anheftet, mit dem Hollywood sonst so gerne um sich wirft.
Die am am Computer entstandenen Bilder der Raumschiffe im Weltraum sind einfach nur als beeindruckend zu bezeichnen. Vor allem das Spiel mit dem Licht ist äußert gelungen und sehr gut in Szene gesetzt.
Leider ist Herbert Weicker, die deutsche Synchronstimme von Leonard Nimoy (alter Mr. Sprock), bereits 1997 gestorben. Norbert Gescher tut zwar sein Bestes, aber es ist wie immer ungewohnt einen vertrauten Charakter mit einer anderen Stimme zu hören.
Mein Fazit: Sehenswertes Science-Fiction Kino für jedermann! Kleiner Tipp: Einfach vorher noch einmal die alten Star Trek Kinofilme mit Kirk & Co. anschauen. Denn der neue Film ist mit etlichen Bemerkungen und Hinweisen auf diese gespickt. Zumindest ich hatte da meine wahre Freude und bin ganz sicher alles andere als ein Trekkie. :)
There’s a fine, fine line between a lover and a friend;
There’s a fine, fine line between reality and pretend;
And you never know ’til you reach the top if it was worth the uphill climb.
There’s a fine, fine line between love
And a waste of time.
There’s a fine, fine line between a fairy tale and a lie;
And there’s a fine, fine line between You’re wonderful and Goodbye.
I guess if someone doesn’t love you back it isn’t such a crime,
But there’s a fine, fine line between love
And a waste of your time.
Muppet Show und Sesamstraße für Erwachsene. Genau das ist Avenue Q. Ein äußert erfolgreiches Musical aus den USA, welches ernste Themen wie Rassismus, Sex, Pornographie oder Homosexualität auf äußert humorvolle Art und Weise behandelt. Dabei findet die Interaktion immer direkt zwischen den Puppen und Schauspielern statt und nicht mit den Puppenspielern.
Das Musical spielt in der fiktiven Straße Avenue Q in Manhattan, New York und handelt vom Leben ihrer Bewohner.
Da wäre Princeton, der gerade seinen College-Abschluss gemacht hat, nun eine Wohnung sucht und nun nicht genau weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Kate Monster, eine Kindergärtnerin, welche sich nach einer Beziehung sehnt und gerne eine Monsterschule eröffnen würde. Nicky und Rod, welche in einer WG wohnen und sich andauernd gegenseitig auf die Nerven gehen. Rod ist offensichtlich schwul, bringt es jedoch nicht übers Herz, sich zu outen. Brian, ein arbeitsloser Comedian. Trekkie Monster, der die meiste Zeit im Internet Pornos schaut. Christmas Eve, eine japanische Therapeutin ohne Kunden. Und der ehemalige Kinderstar Gary Coleman, der jetzt als Hausmeister arbeitet.
Brian, Gary Coleman und Christmas Eve sind die einzigen menschlichen Charaktere. Alle anderen und die weiteren Nebenrollen - wie z. B. die süß und unschuldig aussehenden Bad Idea Bears, welche die Leute zu schlechten Taten anstiften - werden durch Handpuppen repräsentiert.
Alles in allem ist das Musical einfach nur als genial zu bezeichnen. Ich hoffe, dass ich irgendwann die Gelegenheit haben werde, es mir im englischen Original live anzusehen. Anbieten würde sich die Aufführung in London. Gegenüber einer deutschen Adaption bin ich hingegen sehr skeptisch. Bis dahin spreche ich dem Soundtrack von Avenue Q ich meine ausdrückliche Empfehlung aus.
01. The Avenue Q Theme
02. What Do You Do with a B.A. in English? / It Sucks To Be Me
03. If You Were Gay
04. Purpose
05. Everyone’s A Little Bit Racist
06. The Internet Is For Porn
07. Mix Tape
08. I’m Not Wearing Underwear Today
09. Special
10. You Can Be as Loud as the Hell You Want (When You’re Makin’ Love)
11. Fantasies Come True
12. My Girlfriend, Who Lives in Canada
13. There’s a Fine, Fine Line
14. There Is Life Outside Your Apartment
15. The More You Ruv Someone
16. Schadenfreude
17. I Wish I Could Go Back to College
18. The Money Song
19. School for Monsters / The Money Song (Reprise)
20. There’s a Fine, Fine Line (Reprise) / What Do You Do with a B.A. in English? (Reprise)
21. For Now
Nicky: “Oh, Schadenfreude, huh? What’s that, some kinda Nazi word?” Gary Coleman: “Yup! It’s German for happiness at the misfortune of others!” Nicky: “Happiness at the misfortune of others. That is German!”