“Da gibt es Musik, blinkende Scheinwerfer, kreischende Mikrofone, Kinderbetreuung, Restaurants, Amüsement jeder Art. Das ist der Ort, an dem man seine Sonntage verbringt, Leute trifft. In Europa bekommt man hübsches farbiges Glas und manchmal schöne Choräle. Aber die Kirche ist kaum der Ort, wo man hingeht, um mal so richtig Spaß zu haben! So ein amerikanischer Gottesdienst gleicht einem Rockkonzert - oder einem Reichsparteitag. Damit habe ich die Show später gegenüber dem Pastor verglichen. Leider wusste er nicht, was ein Reichsparteitag ist.”
Der junge Polizist Denny Colt (Gabriel Macht) wurde erschossen. Doch auf wundersame Weise ist er ins Leben zurückgekehrt und unsterblich geworden. Unwissend um die Umstände seiner Wiederauferstehung lässt er sein altes Leben hinter sich und verschreibt sich der Verbrechensbekämpfung in seiner Heimatstadt Central City. Um in Zukunft als Maskierter Superheld - der Spirit - für Recht und Ordnung zu Sorgen. Dabei bekommt er es mit dem Octopus (Samuel L. Jackson) zu tun. Einem Superschurken der - ebenfalls unsterblich - zu Spirits Erzfeind wird und Andeutungen macht, er wüsste warum Spirit und er so sind, wie sie sind.
Während Sand Saref (Eva Mendes), eine alte Jugendliebe von Denny, es auf den Schatz der Argonauten abgesehen hat, will Octopus mittels Herakles’ Blut zu einem Gott und somit zum Herrscher der Welt werden. Dabei kommen sich beide in die Quere und vertauschen die Kisten mit dem jeweiligen Inhalt.
Nun liegt es am Spirit den Austausch der beiden Kisten zu verhindern und somit die Welt zu retten.
Mein erster Eindruck von diesem Film war furchbar. Was unter anderem daran lag, dass er so starkt mit den Filmen 300 und Sin City beworben und assoziiert wurde. Dementsprechend war auch meine Erwartungshaltung, die in keiner Weise befriedigt wurde.
Zwar ist der Film stilistisch an die anderen beiden Filme angelehnt und die Bilder sind künstlerisch betrachtet erstklassig. Doch wirken die Charaktere und Dialoge ziemlich flach und kühl. Die ganze Szenerie ist sehr surreal und - zumindest meiner Meinung nach - eher als Komödie zu verstehen. Ob dies im Comic genauso ist? Es wäre interessant, dies einmal herauszufinden…
Was aus den alten Steet Fighter Charakteren geworden ist, ist ja bekannt. Doch mit Street Fighter IV haben diese ein fulminantes Revival erlebt. Zu schade, dass es wahrscheinlich nicht auf die Wii erscheinen wird. :(
Trotzdem finde ich den Fankult, der damit verbunden wird, sehr cool. Vor allem, wenn er sich auch noch auf aktuelle Ereignisse bezieht.
Natürlich stößt es bei vielen Menschen auf Unverständnis, dass Manager großer Konzerne und Banken beim Staat um Geld betteln. Das ist verständlich. Schließlich wurden in den vergangenen Jahren satte Gewinne eingefahren.
Allerdings ist das nur das Ergebnis eines ganz anderen Problems. Nämlich der Politik.
Das die Manager beim Staat die Hand aufhalten ist vollkommen rational und nachvollziehbar. Denn warum machen sie es? Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie es können!
Ich sage nicht, dass es gut ist. Denn in einer freien Marktwirtschaft muss Misswirtschaft eines Unternehmens bestraft werden. Ein Unternehmen, welches nicht auf die Idee kommt für schlechte Zeiten Rücklagen zu bilden und sich auf Krisen (die es im Kapitalismus immer wieder gibt und die auch ihr gutes haben) vorzubereiten hat es nicht anders verdient als sang und klanglos unterzugehen. Egal, ob es sich dabei um die Deutsche Bank, General Motors oder den Metzger um die Ecke handelt.
Die Problematik besteht darin, dass die Politiker bereit sind, sich Wählerstimmen zu kaufen indem sie - möglichst Medienwirksam - versuchen irgendwelche Konzerne vor der Pleite zu retten. Wohin so etwas in der Regel führt sieht man an vielen Beispielen. So wie bei der Philipp Holzmann AG, um einmal eines beim Namen zu nenne.
Und Manager und Konzerne nehmen diese Möglichkeit des einfachen Geldsegens natürlich gerne in Anspruch, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Und wenn ein Land erst einmal damit angefangen hat, müssen alle anderen nachziehen. Denn es wäre unverantwortlich würde Deutschland seine Automobilhersteller nicht genauso vor der Insolvenz schützen wie die USA oder andere Länder ihre heimische Autoindustrie. Der freie Wettbewerb, der normalerweise für das ausscheiden der “Schwächsten” sorgen würde ist ohnehin schon verzerrt. Weiterhin “fair play” an den Tag zu legen und auf die selbstregulierenden Kräfte der Marktwirtschaft zu hoffen bringt also ohnehin nichts mehr, da man nur das Nachsehen hätte.
Im Falle der Banken würde ich sogar von einer besonderen Ausnahme sprechen. Denn da so viele auf einmal betroffen sind würde ein unkontrolliertes Bankensterben die gesamte Volkswirtschaft in Mitleidenschaft ziehen, welche maßgeblich vom Finanzsektor abhängig ist.
Wenn ich mir allerdings anschaue, wie viele der betroffenen Banken bereits dem Staat gehören, ist es stark zu bezweifeln, dass eine Verstaatlichung von Banken der richtige Weg zur Rettung ist.