Nachdem die Landesbank Berlin (LBB) Kreditkartendaten ihrer Kunden “verloren” hat und diese auf ominösem Wege bei der Frankfurter Rundschau aufgetaucht sind bemüht sich die Bank verzweifelt darum, das ganze herunterzuspielen: “Die Möglichkeit für einen Missbrauch ist nach derzeitigem Kenntnisstand äußerst gering.”
Äußerst gering bedeutet allerdings nicht ausgeschlossen. Wenn also auch nur eine geringe Chance besteht, dass die Daten Missbraucht werden könnten, sollten bei der Bank sämtliche Alarmglocken angehen und die Karten umgehend ausgetauscht werden. Aber wahrscheinlich ist die Angst vor dem (eigentlich bereits eingetretenen) PR-GAU immernoch zu groß.
Immerhin bietet die Bank auf ihrer Webseite selbst an, die Kreditkarten auf Wunsch auszutauschen: “Auf Wunsch erhalten Sie eine neue Kreditkarte – selbstverständlich kostenlos”. Also habe auch ich gestern erstmal die Hotline anrufen um die Weihnachtsmusik der Warteschlange zu genießen…
Nach mehrmaligen, erfolglosen Versuchen (denn irgendwann wurde man einfach aus der Warteschlange geworfen) habe ich endlich eine menschliche Stimme über die Hotline vernommen. Die nette aber anscheinend überlastete und mit der Situation wohl etwas überforderte Sachbearbeiterin versuchte mich zwar noch einmal davon zu überzeugen, dass ein Austausch der Kreditkarte “nicht nötig” sei. Aber ein Hinweis auf die Aussage zum Austausch der Kreditkarte auf der LBB Webseite konnte sie davon überzeugen, dass ich tatsächlich darauf bestehe. Meine Kreditkarten wurden also umgehend gesperrt und ich erwarte nun innerhalb von 7 bis 14 Tagen neue.
Geschrieben am 16.12.08 um 12:51 Uhr in
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Nachdem unsere erste Runde Dark Heresy zu Ende gegangen ist bin ich guter Dinge, dass noch viele weitere folgen werden. Was mich auch direkt dazu veranlaßt, etwas über die erste deutsche Publikation zu schreiben. Denn obwohl wir jede Menge Spaß hatten und ich noch nie so viel bei der Erstellung von Charakteren gelacht habe, ist das Spiel (und dementsprechend auch das Buch) wesentlich düsterer gehalten ist als sein Fantasy Gegenstück. Dies geht leider auf Kosten des schwarzen Humors, den ich bei Fantasy so liebe, hilft dem Spiel dadurch allerdings seinen ganz eigenen Charme zu entwickeln statt zu einem “Warhammer Fantasy im Weltraum” zu degenerieren. Zwar erinnert auf den ersten Blick alles an Fantasy, doch bei genauem Studium des Buches erkennt man, dass es doch einiges an Unterschieden zwischen den beiden Systemen gibt. Nichtsdestotrotz fühlt man sich als Fantasy-Spieler direkt heimisch und findet sich sehr schnell in alles ein.
Die Qualität des Grundregelwerkes ist hervorragend. Es ist ein ordentlicher, voll farbiger Hardcoverband und die Übersetzung ist meiner Meinung nach gelungen. Zwar nicht makellos: Ich habe bereits 2 Tippfehler und 2x fehlende Übersetung (in einer Tabellenspalte) gefunden. Im großen und ganzen ist aber alles so, wie es sein sollte.
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Buch und erklärt, was eigentlich ein Rollenspiel ist und wie man die Würfel “interpretiert”. Außerdem ist ein kurzes Spielbeispiel enthalten, welches den Spielablauf veranschaulichen soll.
Kapitel I befasst sich mit der Charaktererschaffung. Von welcher Welt ein Charakter kommt, welche Karriere er hat, sein körperliches aussehen, seine Vergangenheit und noch vieles mehr. Wie bereits vom Warhammer Fantasy Rollenspiel gewohnt kann man dies alles auswürfeln. Allerdings unterscheidet sich das Karrieresystem vollkommen. So bleibt man innerhalb einer Karriere und wird in dieser immer besser und es eröffnen sich neue Möglichkeiten, statt die Karrieren dauernd zu wechseln.
Wie dieses genau funktioniert wird in Kapitel II erläutert, welches alle Karriereschemata mit ausführlicher Beschreibung und Steigerungsmöglichkeiten enthält. Verglichen mit Warhammer Fantasy sind es zwar sehr wenige. Aber wie bereits gesagt werden diese auch nicht gewechselt (die Wechsel sind quasi in den einzelnen Rängen einer Karriere enthalten) und ich gehe davon aus, dass mit zukünftigen Publikationen mehr dazu kommen. Im einzelnen sind dies: Abschaum, Adept, Arbitrator, Assasine, Imperialer Psioniker, Kleriker, Soldat, Techpriester.
Kapitel III und Kapitel IV beinhalten die Beschreibungen aller Talente und Fertigkeiten, welche die Charaktere im Laufe der Zeit erlernen können.
Die Ausrüstung, d. h. alle möglichen Waffen, von der Keule bis zum Plasmawerfer, Rüstungen, bionische und kybernetische Implantate, Werkzeuge und Genussmittel finden sich in Kapitel V. Sehr schön ist, dass die meisten Waffen mit Bildern illustriert sind, damit sich auch Spieler etwas darunter vorstellen können, welche mit dem Universum von Warhammer 40.000 nicht vertraut sind.
Kapitel VI beinhaltet die äußerst mächtigen, aber auch gefährlichen Psikräfte, denen sich die imperialen Psioniker bedienen. Stehen diesen anfangs nur 32 geringe Psikräfte zur Verfügung, aus denen einige wenige ausgewählt werden dürfen, darf später zwischen 5 Disziplin (Biomantie, Prophetie, Pyromantie, Telekinese, Telepathie) gewählt werden, welche den Zugang zu weiteren, noch kraftvolleren Psikräften ermöglicht.
Wie das eigentliche Spiel funktioniert beinhaltet Kapitel VII. Dort wird erklärt, wie das Würfelsystem funktioniert, wie Kämpfe ablaufen und zusätzliche Informationen zu Bewegungsarten, Schicksalspunkten, etc.
Kapitel VIII soll die Spielleiter unterstützen. Es enthält hilfreiche Tipps, wie man erfolgreich eine Spielrunde leitet, wie man am besten EP vergibt, wie sich das Universum von Warhammer 40.000 eigentlich aufbaut und welche Chaosgötter danach trachten dieses zu vernichten. Außerdem werden die Auswirkungen und Verwendungsweisen von Angst, Wahnsinn und Verderbnis erläutert. Wichtige Faktoren auf dem Weg der Spieler.
Die richtige Hintergrundsektion beginnt ab Kapitel IX. Es beinhaltet alle großen Organisationen innerhalb des Imperiums der Menscheit. Was es für verschiedene Klassen an Welten gibt, wie die Kommunikation und das interstellare Reisen funktioniert, was die vorherrschende Religion ist, Informationen über die Dunklen Götter, etc.
Auf die imperiale Inquisition wird in Kapitel X genauer eingegangen. Wie diese aufgebaut ist und welche Untergruppierungen sie enthält und Informationen über ihre Tradition, Vorgehensweisen und welche Rolle die Akolythen in dieser spielen.
Kapitel XI informiert über den Calaxis-Sektor. Die größten Welten, Persönlichkeiten und Organisationen, welche um die Macht ringen. Sowie allgemein bekannte Informationen über diesen. In diesem Zusammenhang sind besonders die Informationen über die Calaxis-Konklave, den für den Calaxis Sektor verantwortliche Teil der Inquisition, und einen Teil ihrer berühmten Inquisitoren, interessant.
Kapitel XII beinhaltet neben den Regeln für Mutationen sehr viele Antagonisten (Aliens, Dämonen, Soldaten, Mutanten, Händler, etc.) mit kurzen Beschreibungen und allen Werten.
Last but not least enthält das Buch mit Kapitel XIII ein Einstiegsabenteuer, welches sich ideal für die ersten Erfahrungen innerhalb des Warhammer 40.000 Universums eignet und die Spieler direkt in einen Story aus Verbrechen, Korruption und einer noch viel größeren Gefahr verstrickt und den Auftakt für die Kampagne Mit Feuer und Schwert darstellt.

“Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.”
– Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 20, Absatz 4
Gute Zeiten brechen an, für den Nintendo DS. Während Fire Emblem (ファイアーエムブレム, Faiā Emuburemu) mit dem Untertitel Shadow Dragon bereits gestern in Deutschland erschienen (und auch pünktlich bei mir angekommen *g*) ist, müssen wir auf Chrono Trigger (クロノ・トリガー, Kurono Torigā) leider noch bis zum 4. Februar nächsten Jahres warten. Die Amis hatten da (mal wieder) mehr Glück und dürfen das gute Stück bereits seit dem 25. November in den Händen halten.
Bleibt nur noch die Frage, ob und wann Luminous Arc 2: Will (ルミナスアーク2 ウィル, Ruminasu Āku Tsū Wiru) auch in Europa erscheint oder ob ich es mir gleich importieren sollte?! ^_^
Wie man unschwer erkennen kann war es mal wieder Zeit für einen kleinen Tapetenwechsel. Nach diesem gibt es wie immer noch einiges zu optimieren und zu ändern, was sich dann aber alles mit der Zeit ergeben wird.
Neu ist, neben der neuen Theme, welche wesentlich erwachsener ist als die alte, vor allem die Unterstützung von Gravataren. Ich bin ja mal gespannt, wann Dave das kopiert. ;-)
Geschrieben am 04.12.08 um 0:02 Uhr in
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Dark Heresy, welches in Deutschland bei Feder & Schwert unter dem Titel Schattenjäger erscheint ist quasi das Gegenstück zum Warhammer Fantasy Rollenspiel und spielt im Universum von Warhammer 40.000.
Ich hoffe, dass alles klappt und und sich am Sonntag die Spielgruppe zu einer gemütlichen Runde zum erstenmal trifft. Denn unsere Spielgruppe um das Warhammer Fantasy Rollenspiel im Moment leider von einigen Zersetzungserscheinungen betroffen. Zum einen, da Bine, Martin und nun auch Marco aufgrund von Umzügen und der damit verbundenen neuen Wohnungssituation nicht mehr regelmäßig mitspielen können. Und zum anderen, da die Zukunft des Rollenspiels im Moment leider noch ungewiss ist. Zwar hat Fantasy Flight Games angekündigt weitere Bücher zu publizieren, welche dann auch von Feder & Schwert übersetzt werden sollen, aber von einer konkreten Planung ist bisher leider noch nichts zu spühren.

Edit: Zeit, Ort und Spieler stehen fest! Sonntag 12:00 bei Dave gehts los. :)
Geschrieben am 03.12.08 um 9:21 Uhr in
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Eben hatten wir einen kleinen Stromausfall in Dreieich, der wahrscheinlich einige World of Warcraft Spieler in den Suizid getrieben hat. ;-)
Da merkt man mal wieder wie Abhängig unser Land und unsere Gesellschaft von Energie sind. Und wie unser Energiedefizit angesichts des Atomausstieg wie ein Damoklesschwert über Deutschland schwebt.
Geschrieben am 02.12.08 um 14:33 Uhr in
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Samstag sind wir erstmal in die Stadt gegangen und über den Fuldaer Weihnachtsmarkt geschlendert und (wie sollte es auch anders sein) im Anschluss an einem der Glühweinstände hängen geblieben.
Später haben wir die Gunst der Stunde genutzt um das neue japanische Restaurant - Little Tokyo - aufzusuchen und zu testen. Doch leider wurde ich maßlos enttäuscht. Erst einmal hat es 15 Minuten gedauert, bis wir überhaupt bedient wurden. Danach mussten wir noch eine dreiviertel Stunde auf unser Sushi (寿司) warten. Anscheinend war die Armut ausgebrochen, dass dieses dann für 2 Personen auf einer einzelnen Sushi Holzplatte serviert werden musste und dementsprechend zusammengequetscht aussah. Zu allem Überfluss war es auch noch so schlecht gerollt, dass es auseinander gefallen ist. Das Auge hat also nicht mit gegessen und jeder ordentliche japanische Sushikoch hätte sich für solch eine “Leistung” in Grund und Boden geschämt bzw. nicht zugelassen, dass so etwas überhaupt vorkommt. Außerdem wurde meine Misosuppe (味噌汁) vergessen und das Personal war unfreundlich. Und was ist das für ein japanisches Restaurant, in dem es nur eine Sorte Sake ausgeschenkt wird, der sich als irgendeine merkwürdige Brühe nur eben nicht als Sake entpuppt?
Die einzigen Lichtblicke waren die moderne und sehr geschmackvolle Einrichtung und das es Asahi Bier gab.
Aber vielleicht kann man es auch darauf schieben, dass das Restaurant erst frisch eröffnet hat und sich erst noch alles einspielen muss. Daher werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen zweiten Anlauf starten und das Teppanyaki (鉄板焼き) probieren.
Anschließend sind wir dann in den Neidclub, was dem Abend dann doch noch ein richtig cooles Partyende beschert hat. :)
Geschrieben am 01.12.08 um 19:46 Uhr in
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