Archiv von 10/2008

Ubuntu 8.10

Seit gestern ist Ubuntu 8.10 offiziell veröffentlicht und es ist mir zum ersten mal passiert, dass ich mit einem Update auf eine neue Ubuntu Version auf die Nase gefallen bin. Aber so richtig… Es ging ja so gut wie überhaupt nichts mehr. Der XServer wollte nicht richtig, das Internet ging nicht und selbst USB Sticks ließen sich nicht ordnungsgemäß einbinden. Da ich leider keine Zeit hatte mich mit den Problemen die ganze Nacht auseinander zusetzen (schließlich muss ich morgens früh aufstehen) und der Rechner aber laufen muss, damit ich daran arbeiten kann, habe ich erstmal zurück gerudert und bin nun wieder bei Ubuntu 8.04. Wenn ich mal mehr Zeit habe, mich mit den Problemen genauer zu befassen, werde ich einen erneuten Anlauf starten. Oder auf die nächste LTS Version warten, denn wirklich interessante Neuerungen bringt Ubuntu 8.10 nicht.

Wer sich übrigens wundert, warum die Aktualisierungsverwaltung nicht automatisch auf ein mögliches Update hinweist, dem sei hiermit geholfen. Der Grund ist, dass im Ubuntu standardmäßig nur langzeitunterstützte Freigaben als Updates installiert werden. Das heißt nur Updates für Ubuntu 8.04 (LTS). LTS steht hierbei für Long Term Support; für diese Version gibt es also länger Updates als für andere Versionen. Dementsprechend sollte ein Versionsupdate auch erst mit dem Erscheinen einer neuen LTS Version geschehen. Nun gibt es 2 einfache Möglichkeiten, das Update auf Ubuntu 8.10 trotzdem durchzuführen.

Manuelle Installation über das Terminal, mit dem Befehl:
sudo update-manager -c
Das -c steht hierbei übrigens für “check-dist-upgrades”

Oder in der graphischen Benutzeroberfläche unter >> System >> Systemverwaltung >> Software-Quellen >> Aktualisierungen die Update-Einstellungen ändern. Einfach Normal statt Nur langzeitunterstützte Freigaben auswählen und dann wie gewohnt die Aktualisierungsverwaltung starten.
Dies hat den Vorteil, dass man auch in Zukunft wirklich alle Updates erhält.

Raving Rabbids could be heroes

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Otaku

Es ist schon krank, welches Ausmaß das Otakutum in Japan mitunter annehmen kann. Was auch der Grund ist, weshalb ich Leute, welche das Wort unbedacht verwenden immer etwas belächeln muss. Natürlich gilt im Westen die Assoziation, dass ein Otaku im Allgemeinen ein Anime- und Manga-Fan ist. Nicht jedoch in Japan. Vergleich wie Freak und Nerd sind dann durchaus angebracht, eben wegen solcher Negativbeispiele wie oben verlinkt.

Little Tokyo in Fulda

Es kann gut sein, dass sich meine Lieblingslokation bald von der Chi Chi Bar an den Gemüsemarkt verlagert. Denn in den Räumlichkeiten, welche vorher Icontro und Moccacino beherbergte entsteht momentan ein japanisches Restaurant, welches den klangvollen Namen Little Toyko tragen wird. So kann Fulda endlich lernen, dass die japanische Küche viel mehr zu bieten hat als nur Sushi. Bleibt zu hoffen, dass sich das Geschäft auch lohnt und nicht etwa wegen Kundenmangel wieder zu machen muss. Denn ich kann da ja leider nur am Wochenende essen. ^_^

Weisheit

“Das deutlichste Anzeichen von Weisheit ist anhaltend gute Laune.”

– Michel de Montaigne (1533-1592)

Wassup B(ush)?

Welche Erinnerungen werden wohl an 8 Jahre George W. Bush im Weißen Haus bleiben? Arbeitslosigkeit, ein fehlendes Sozialsystem, der Irakkrieg, die Bankenkrise und Hurrikan Katrina. Aber es gibt Hoffnung…

Wassup 2008
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SPIEL 2008

Am Samstag ist mein Besuch der SPIEL erfolgreich zu Ende gegangen. Es gab viel zu spielen und noch mehr zu sehen. Und alles in allem hat es viel Spaß gemacht und ich hätte nichts dagegen, nächstes Jahr wieder hinzufahren.
Was jedoch die starke Comic- und Manga-Konzentration anbelangt, so halte ich diese für fehl am Platz. Schließlich soll es bei der SPIEL um Spiele gehen. Und für Comic- und Mangafans gibt es mit dem Comic-Salon Erlangen oder anderen Veranstaltungen definitiv bessere Veranstaltungen. Ähnliches gilt auch für LARP.

Für das deutsche Infinity Regelwerk gibt es leider keine guten Nachrichten. Dieses wird voraussichtlich frühestens 2009 erscheinen. Ein Nachfragen bei Ulisses Spiele hat ergeben, dass wenn es nach Ulisses gehen würde, das deutsche Regelbuch selbstverständlich schon längst erschienen wäre. Allerdings hätten sie die Übersetzung bereits vor Monaten an Corvus Belli geschickt. Diese wäre dann in Zusammenarbeit von jemandem von O-12 überarbeitet worden. Aber auch das sei schon eine Ewigkeit her.
Corvus Belli wolle das Regelbuch selbst layouten und vielleicht auch selbst drucken. Und seitdem sei der bei Corvus Belli für das Thema Zuständige nicht mehr zu erreichen, da er entweder im Urlaub, Krank oder in Meetings sei.
Was man von dieser Aussage halten soll ist jedoch offen und ich lasse sie an dieser Stelle auch unkommentiert.

Gute Nachrichten gab es dagegen bei Pegasus Spiele. Nachdem diese nach der FANPRO Insolvenz die deutsche Lizenz für das Rollenspiel Shadowrun bekommen haben gibt es nun endlich wieder Nachschub in Form des Arsenal 2070, welches es auf der Messe bereits zu kaufen gab.
Was die deutsche Classic Battletech Lizenz anbelangt, so scheint sich bedauerlicherweise immer noch kein deutscher Distributor gefunden zu haben oder sich dafür zu interessieren. :(

Wie tot das alte Confrontation ist hat man daran gesehen, dass Blister für 2,50 Euro bzw. 20 Stück für 40,00 Euro oder Miniaturen wie der Baron Ozöhn (2. Inc.) für 3,00 Euro verramscht wurden. Aber auch AT-43 scheint nicht all zu gut zu laufen, wenn einem die Armeebücher bereits für einen Euro hinterher geworfen werden.

Beim Heidelberger Spieleverlag gab es endlich die 4. Edition des Brettspiels Talisman auf Deutsch.

Feder & Schwert präsentierte eine Vorabversion, des in kürze erscheinenden Warhammer 40.000 Rollenspiels Dark Heresy, welches bei uns unter dem schrecklichen Namen Schattenjäger vertrieben wird.
Meine Nachfrage bzgl. dem Warhammer Fantasy Rollenspiels ergab allerdings, dass dessen weitere Entwicklung noch unklar ist. Vorerst seien keine weiteren Veröffentlichungen in Deutsch geplant und erst am Sonntag begönnen die Gespräche mit Fantasy Flight Games darüber, wie es nun eigentlich weiter gehen solle.

Am Army Painter Stand habe ich mich ausgiebig beraten lassen und über Quick Shade informiert. Sollte ich dazu kommen meine Skaven wieder auszumotten, dann werde ich in Zukunft auf diese Dip-Technik zurückgreifen um mir Arbeit und Zeit zu ersparen.

Ansonsten fielen mir vor allem folgende neue Produkte ins Auge:
Galaxy Trucker - Die große Erweiterung, welche sich Jörg hoffentlich kauft. ^_^ Pandemie, ein Brettspiel, bei dem die Spieler kooperativ versuchen weltumspannende Epidemien einzudämmen und Heilmittel dagegen zu finden. Planet Steam, eine Wirtschaftssimulation, bei dem die Spieler versuchen große Konzerne auf dem neu besiedelten Planeten Steam zum Erfolg zu führen. Space Alert, ein kooperatives Brettspiel von den Machern von Galaxy Trucker, bei dem die Spieler kooperativ und unter Zeitdruck (!) versuchen innere und äußere Gefahren abzuwehren, welche ihr Raumschiff bedrohen. Und Wandel der Zeit, bei dem die Spieler versuchen ein mächtiges Imperium aufzubauen und zu kultureller Größe zu führen.

Eingekauft habe ich auf der SPIEL übrigens nichts. Denn trotz Messepreisen bekomme ich das, was ich mir in näherer Zukunft anschaffen möchte beim Jörg billiger. Da wäre zum Beispiel das hochgelobte Kartenspiel Race for the Galaxy, zu dem inzwischen auch die 1. Erweiterung erschienen ist. Die 4. Edition von Talisman und das im November erscheinende Regelbuch schon Schattenjäger. Und natürlich Reiche des Chaos, um meine Sammlung an Warhammer Fantasy Rollenspiel-Quellbüchern zu komplettieren (nur Sigmars Erben interessiert mich nicht; außerdem hat es Marco auch).

Betriebswirtschaftslehre

“BWL ist zur Wissenschaft aufgeblasenes Buchhalten.”

– unbekannt

Zu dumm zum Sterben 2.0

Als wäre es nicht schon dumm genug seinem Leben ein Ende setzen wollen, wird dies nur noch durch das Scheitern an dieser Aufgabe übertroffen. Der Ausspruch “zu dumm zum Sterben” ist dementsprechend also wörtlich zu nehmen, wenn man von einer Brücke springt, die nicht hoch genug ist.

Nun möchte man ja meinen, dass man in der Lage ist aus solchen Fehlern zu lernen. Zumindest zu einem Teil mag es sogar so sein, wenn man erkennt, dass der 2. Versuch besser nicht in Verbindung mit einer Brücke sein sollte.
Im Gegensatz dazu jedoch 30 Tabletten Paracetamol zu schlucken kann wieder nur aus äußert dumm angesehen werden. Sollte doch bekannt sein, dass dies max. eine Schädigung der Nieren hervorruft und nicht das ersehnte Ableben. Beim nachfolgenden Versuch sich zu ertränken sollte man ein Gewässer wählen, welches möglichst nicht von einem Moor umgeben ist. Denn nach einem bereits vergeblichen Sprung von der Brücke läuft es sich bekanntlich nicht mehr so gut. Erst recht nicht auf moorigem Untergrund.
Nachdem man sich dann schlamm- und dreckverschmiert wieder nach Hause geschleppt hat sollte man wenigstens wissen, dass man sich besser nicht die Pulsadern am Handgelenk aufschneidet (was im Übrigen bei einem zu tiefen Schnitt die Feinmotorik negativ beeinflusst). Vor allem als möchtegern Krankenhauspfleger sollte man wissen, dass sich da die Halsschlagader viel besser eignet.
Alles in allem würde ich sagen: Immer noch zu dumm zum Sterben…

Fortschritt & Wandel

“Fortschritt ist ein schönes Wort. - Seine Triebkraft aber heißt Wandel. Und der Wandel hat seine Feinde.”

– Robert F. Kennedy (1925-1968), US-amerikanischer Politiker