Gesichter
“Gesichter können lügen, Hintern nicht”
– Yoko Ono
“Gesichter können lügen, Hintern nicht”
– Yoko Ono
Am Montag fliege ich endlich in meinem wohlverdienten Urlaub.
Rom, ich komme! :-)
“Das Mitleid ist die Grundlage der Moral.”
– Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
Die Braunschweiger Band Jazzkantine ist ja für ihre Vermischung verschiedener Stilelemente aus Rap und Jazz bekannt. Ihr neustes Album Hell’s Kitchen bietet dagegen Cover alter Rock-Klassiker und damit etwas andere Klänge. Allerdingings finde ich das Ergebnis äußerst gelungen. Auch, wenn die Orginale natürlich unschlagbar sind.
So hat man AC/DC, Deep Purple oder Kiss noch nie gehört.
Jazzkantine Hell’s Kitchen Highway to hell feat. Tom Gaebel
Link: www.youtube.com
Cocktailbars gibt es ja auch in Fulda wie Sand am Meer. Die Location meiner Wahl ist allerdings schon seit geraumer Zeit die Chi Chi Bar, welche sich nicht weit vom Dom - am Abtstor 2 - befindet. Sie besticht durch eine chillige Atmosphäre, sehr nette Bedienungen und wirklich gute Musik. Ach ja… und die Cocktails schmecken auch. *g*
Seit neustem wird an ausgewählten Tagen auch Sushi angeboten. Ein Service, den ich sehr zu schätzen weiß und von dem ich hoffe, dass er uns erhalten bleibt. :)
“Die öffentliche Meinung ist nichts anderes als der aus dem hohlen Bauche der Unwissenheit oder der vollen Blase der Bosheit hervorgurgelnde Klatsch.”
– Johannes Scherr (1817-1886)
John Hancock (Will Smith) ist kein Superheld, wie man ihn sich vorstellen würde. Er ist ungepflegt, ungehobelt, trinkt, flucht viel, grabscht Frauen an den Arsch und hat auch nicht wirklich Lust seinen Mitmenschen zu helfen. Wenn er sich doch einmal dazu hinreißen lässt sind ihm die Auswirkungen seines Handelns egal und so legt er auch gut und gerne mal einen ganzen Straßenzug in Schutt und Asche. Da verwundert es nicht, dass die Bürger von Los Angeles keine gute Meinung über “ihren” Superhelden haben.
Hancocks Leben ändert sich jedoch, als er Ray Embrey (Jason Bateman), einem angesehenen PR-Berater das Leben rettet. Entgegen den Ratschlägen seiner Frau (Charlize Theron) will dieser Hancock dabei Helfen, sein Image aufzubessern. Der Plan, den er dafür entwicklet ist so einfach, wie genial. Neben dem Training Hancocks Umgangsformen und seines Auftretens soll der Superheld freiwillig ins Gefängnis gehen, um der Öffentlichkeit seinen Willen zur Besserung zu beweisen. Gleichzeitig sollen die Leute merken, was sie von Hancock haben und was passiert, sollte er nicht mehr da sein.
Hancock ist zwar, wie der Trailer bereits sugeriert, sehr lustig. Aber ich würde den Film nicht als reine Komödie bezeichnen. Und schon garnicht mit Filmen wie Superhero Movie vergleichen, welche nur auf Klamauk setzen. Vielmehr bietet Hancock eine realistische Darstellung wie es einem mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestatteten, aber auch einzigartigen und daher einsamen Individuum, in unserer Welt ergehen würde. Zwar bleiben am Ende des Films einige offene Fragen. Aber das stört nicht wirklich.
Hancock ist genau das, was das Kino angesichts der anhaltenden Comic-Superhelden-Schwemme gebraucht hat: Nämlich Abwechslung! Fernab der üblichen “Normaler Typ bekommt irgendwie Superkräfte, kämpft gegen Superschurken und rettet damit die Welt”-Story bietet der Film ein interessantes und spannendes Kinoerlebnis, bei dem es viel zu lachen gibt und das ich sehr empfehlen kann.

“Das große unsagbare Übel im Mittelpunkt unserer Kultur ist der Monotheismus. Aus einem barbarischen bronzezeitlichen Text, der unter dem Namen Altes Testament bekannt ist, haben sich drei menschenfeindliche Religionen entwickelt: das Judentum, das Christentum und der Islam. Es sind Himmelgott-Religionen. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes patriarchalisch - Gott ist der allmächtige Vater -, deshalb werden Frauen in den Ländern, die von dem Himmelsgott und seinen irdischen männlichen Vertretern heimgesucht werden, 2000 Jahre lang verachtet.”
– Gore Vidal
“Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.”
– Helmut Heinrich Waldemar Schmidt, deutscher Politiker
Da scheint wieder so einiges an mir vorbei gegangen zu sein. Zuerst habe ich wie aus heiterem Himmel bemerkt, dass inzwischen Final Fantasy Tactics A2: Grimoire of the Rift (ファイナルファンタジータクティクス A2 封穴のグリモア) in Europa erschienen ist. Welches ich mir natürlich prompt gekauft habe. Schließlich besitze ich auch den ersten Teil der Serie für den GameBoy Advance und meine Begeisterung für dieses Spiel ist selbst nach Abschluß der Kampagne und ca. 50 Stunden Spielzeit weiterhin ungebrochen.
Doch selbst dieses Spiel verblasst angesichts der Meldung, dass das meiner Meinung nach beste Rollenspiel aller Zeiten eine Neuauflage auf dem Nintendo DS erhält. Ich hoffe nur, dass Europa diesmal nicht - wie damals beim SNES - auf den Genuss verzichten muss, Chrono Trigger (クロノ・トリガー) spielen zu können.