Auch, wenn der Eintrag durch einen Beitrag im Radio welchen ich heute Morgen gehört habe inspiriert ist, komme ich doch zu einem gänzlich anderen Ergebnis.
Heute vor 4 Jahren - am 11. März 2004 - ereigneten sich in Madrid die Terroranschläge, welche fast 200 Menschen das Leben kosteten und Europa erschütterten. Denn der islamistische Terror war auch auf unserem Kontinent angekommen. Und noch 2004 wurde der 11. März auf Vorschlag des Europäischen Parlaments zum europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus erklärt.
Aber was gedenken wir an diesem Tag eigentlich? Gedenken wir den Opfern? Gedenken wir, dass diejenigen, welche Unschuldige töten nie im Recht sein können? Oder gedenken wir daran, dass wir die Gründe die zu Terrorismus führen bekämpfen müssen?
Meines Erachtens gedenken wir daran, zu welche skrupelloser Grausamkeit die Religion (egal welche) die Menschen treiben kann. Da wirkt es fast schon lächerlich wenn liberale Kräfte versuchen die Religion zu verteidigen indem sie uns einzureden versuchen, dass diese Leute nur irregeleitet wären und den Geist der Religion nicht verstanden hätten. Es ist eben nicht so, dass die Religion ein vorgeschobener Grund für Terrorismus ist. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die Religion ist die Keimzelle des radikalen Fundamentalismus.
Diese Leute sind nämlich keine Wahnsinnigen, welche versuchen ihre Taten mit ihrer religiösität zu begründen. Das Gegenteil ist der Fall. So unvorstellbar es klingen mag aber sie glauben tatsächlich zu tiefst an das, was in ihrer “heiligen Schrift” steht und sind davon überzeugt das Richtige zu tun. Sie sind rationaler als man denkt und sich ihren Taten voll bewußt. Die Leute sind also in erster Linie gläubig und im Nachhinein hat sich dieser menschenfeindliche Fundamentalismus entwickelt.
Aber wir gedenken auch um nicht zu vergessen. Denn nur, wer sich an die Vergangenheit erinnert ist auch in der Lage aus dieser zu lernen. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat sind im Namen der Religion bereits unzählige gestorben. Egal ob durch Terror, Verfolgung oder Religionskriege. Aber solange wir uns einzureden versuchen, dass das Problem die Menschen seien welche die Religion als Vorwand benutzen, wird sich daran auch nichts ändern. Es wird wohl noch lange dauern, bis die Menschheit die Religion als eigentliche Wurzel dieses Übels erkennt.

Name: Marc













