Archiv von 12/2007

Hochschulwahlen 2007

Wiedereinmal waren Hochschulwahlen und wiedereinmal habe ich von meinem Recht der Wahlverweigerung gebrauch gemacht. Denn wiedereinmal wurde mit dem Slogan “Unter 25% Wahlbeteiligung bedeutet 75% weniger Geld für Kultur, Partys und Service [...]“ geworben. Neu ist, dass der Punkt Party nurnoch an zweiter Stelle steht. Aber der Irrglaube, der dadurch bei den meisten Studenten hervorgerufen wird ist immernoch der selbe. Diese wissen nämlich in der Regel garnicht, von was für Geld da überhaupt die Rede ist und glauben bei Nachfragen an Zuschüsse vom Land oder von der Hochschule.

Fakt ist jedoch, dass es hier um das Geld jedes einzelnen Studenten geht, welches einfach mit dem jährlichen Studentenbeitrag eingezogen und direkt an den AStA. weitergeleitet wird. 75% weniger Geld bedeutet also, dass der Student 75% weniger Geld pro Jahr an den AStA bezahlt. Wenn man da einen fiktiven Betrag von 3,00 Euro zu Grunde legt würde das zu bezahlende Geld auf 0,75 Euro sinken. Selbstverständlich ist der AStA gegen eine Senkung. Denn dieser darf den Jahresbeitrag pro Semester nur um 0,50 Euro erhöhen. Mit Erlaubnis des StuPa, nach eines entsprechenden Antrags, sogar um 1,00 Euro, was aber immernoch nicht ausreicht um innerhalb eines Semesters wieder auf 3 Euro zu kommen. Meine Gott, dann müsste man vielleicht sogar anfangen zu sparen und sogar aufhören, für jeden Mist einen Referenten einstellen.

Natürlich ist das Bier auf den Partys dank dieser Zahlung billig. Aber nur, weil es die Studenten vorher selber subventioniert haben. Und wer nicht feiern geht bezahlt trotzdem und hat nichts davon. Auf der anderen Seite ist man jedoch nicht in der Lage, ein Semesterticket mit den entsprechenden Verkehrsverbünden auszuhandeln. Etwas, für das ich durchaus bereit wäre mehr zu zahlen. Und das, obwohl ich nicht mit der Bahn zur Hochschule fahren muss!

Des weiteren sollen die lieben Kandidaten endlich mal anfangen, sich ihren Wählern auch vorzustellen. Ich weigere mich, irgendjemanden oder irgendetwas zu wählen, nur um am Ende sagen zu können, dass ich mich an der Wahl beteiligt habe. Und es liegt in der Verantwortung der Kandidaten, sich ihren Mitstudenten vorzustellen. Schließlich wollen diese ja gewählt werden.

The Golden Compass

In der Welt des Goldenen Kompass ist nicht der menschliche Körper der Sitz der Seele sondern ein Tierwesen (Dämon genannt), welches jeden Menschen begleitet. Diese Welt wird jedoch von dem Magisterium kontrolliert, welches als autoritäres Machtorgan abweichende Ideen und Erfindungen unterdrückt.

Mrs. CoulterLyra Belacqua (Dakota Blue Richards) ist ein zwölfjähriges Mädchen, welches im Jordan College in Oxford lebt und dort großgezogen wird, da ihr einziger noch lebender Verwandter - Lord Asriel (Daniel Craig) - oft auf langen, wissenschaftlichen Entdeckungsreisen ist. Als sich dieser, gegen den Willen des Magisteriums, erneut auf eine Reise in den hohen Norden begibt taucht die mysteriöse Mrs. Coulter (Nicole Kidman) auf, welche ebenfalls in Richtung Norden aufbrechen und von Lyra begleitet werden möchte.
Kurz vor ihrer Abreise erhält Lyra vom Direktor der Schule noch einen Alethiometer. Der letzte Goldene Kompass, welcher nicht in die Hände des Magisteriums gefallen ist und mit dem man in der Lage ist die Wahrheit dort zu sehen, wo sie andere verschleiern wollen.

Schon länger verschwinden überall im Land Kinder. Als Lyra herausfindet, dass auch ihr bester Freund Roger Parslow entführt wurde und Mrs. Coulter irgendetwas mit dem Verschwinden der Kinder zu tun hat, versucht Lyra zu fliehen. Sie wird schließlich von der Volksgruppe der Gypter gerettet und bricht mit diesen Richtung Norden auf, um ihren Freund und die anderen Kinder zu retten. Unterwegs treffen sie auf den Luftschiffer Lee Scoresby (Sam Elliott) und seinen Freund, den Panzerbären Iorek Byrnison. Nachdem Lyra Iorek geholfen hat, seinen Panzer wieder zu erlangen schließen sich beide der Gruppe an.
Im hohen Norden lauern jedoch viele Gefahren. Bösartige Banditen, riesige Eisbärenkrieger und die Soldaten des Magisteriums, welche darauf bedacht sind, dass das Geheimnis der verschwundenen Kinder und was mit diesen geschehen soll, auch ein Geheimnis bleibt.

Der Goldene KompassIch muss zugeben, dass ich die Bücher nicht gelesen habe aber trotzdem mit niedrigen Erwartungen ins Kino gegangen bin. Zum einen wurden mir bereits im Vorfeld zwei Kritikpunkte berichtet. Nämlich, dass das Buch kein Kinderbuch, der Film jedoch ein Kinderfilm sei. Und das die Kirchenkritik, welches ein Essenzieller Bestandteil der Bücher sei, im Film viel zu kurz komme. Zum anderen hatte ich meine Befürchtungen, dass der Film genauso langweilig und uninteressant wie der erste Teil von Narnia wird, den ich seinerzeit im Kino gesehen und nicht gemocht habe. Um so überraschter war ich am Ende, dass man beim Goldenen Kompass ordentliche Kinokost vorgesetzt bekommt. Die Story ist spannend und interessant erzählt. Die Charaktere gut ausgearbeitet und mit Nicole Kidman, Daniel Craig und Sam Elliott sehr gut besetzt. Einziger Wermutstropfen ist, dass Christopher Lee nur einen sehr kurzen Auftritt hat. Außerdem hat man in der Deutschen Fassung nicht viel davon, dass Ian McKellen die Synchronstimme für Iorek Byrnison ist.

Ich spreche also meine Empfehlung für den Film aus und werde mir auch den zweiten und dritten Teil ansehen. Auch, wenn die Eisbären nicht so süß sind wie Knut. ;-)

Idiot

“Jemandem zu sagen: Idiot! - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose.”

– Julian Tuwim (1894-1953), polnischer Lyriker.

Ich als Rentier


You Are Comet
comet


A total daredevil, you’re the reindeer with an edge!
Why You’re Naughty: You almost gave Santa a heart attack when you took him sky diving
Why You’re Nice: You always make sure the sleigh is going warp speed
Which of Santa’s Reindeer Are You?

Mein Alkoholwissen

80%LUSH

Licht an!

Heute, 20:00 Uhr. Das Licht bleibt an.

Glühbirne

Masturbation

“Wir sind auf dem Weg in eine Masturbationsgesellschaft. Masturbation ist prima, wirklich, aber man lernt beim Geschlechtsverkehr einfach mehr Leute kennen.”

– Oswalt Kolle

Torii Favicon

Meinen begeisterten Lesern wird sicher nicht entgangen sein, dass ein neues Favicon die Seite schmückt. Dabei handelt es sich um ein japanisches Torii (鳥居), welches in der Regel am Eingang eines shintoistischen Schreins anzutreffen ist und somit den Übergang zwischen der normalen Welt und dem heiligen symbolisiert.
Das wohl berühmteste Torii, welches man auch auf dem Banner des Blogs bewundern kann, befindet sich vor der Insel Miyajima in der Präfektur Hiroshima.

Torii bedeutet übersetzt so viel wie “Vogelsitz”. Der Ursprung des Wortes ist unbekannt. Man geht davon aus, dass es ursprünglich als Sitzplatz für Vögel konzipiert war. Denn diese gelten im Shintoismus als die Boten der Götter. Untermauert wird dies durch die Schreibweise des Wortes Torii, welches sich aus den beiden Kanji (tori = Vogel) und 居 (i = Platz) zusammensetzt.
Eine andere Theorie besagt, dass das Wort Torii vom Ausdruck 通り入る (tōri-iru = durchschreite und betrete) abgeleitet ist.

Bootsplash

Wer hätte nicht gerne kryptische Befehle und [ OK ] Meldungen über seinen Bildschirm rattern, statt des langweiligen Ubuntu Bootsplash? Kurzzeitig erreicht man dies über das gleichzeitige Drücken von Alt + Shift + F1. Langfristig ist aber eine Veränderung der Datei /boot/grub/menu.lst erforderlich:
Dafür muss die Zeile # defoptions=quiet splash locale=de_DE in # defoptions=quiet nosplash locale=de_DE (deaktivieren des Bootsplash) oder # defoptions=splash locale=de_DE (Bootsplash mit Meldungen) geändert und anschließend GRUB mit dem Befehl sudo update-grub aktualisiert werden.

Ubuntu Bootsplash

Flirten

“Flirten ist der bucklige Verwandte des Fremdgehens.”

– Dave Buznik (Adam Sandler) in Anger Management