Das alte Jahr der westlichen Zeitrechnung neigt sich mal wieder dem Ende zu. Nachdem ich bereits darauf angesprochen wurde, meinen Lesern nicht zu Weihnachten gratuliert zu haben nun an dieser Stelle einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2008!
Auserwählte bekommen zum Jahreswechsel auch noch eine SMS auf ihr Handy, wenn ichs nicht vergesse. ^_^
Anna Khitrova (Naomi Watts) arbeitet als Krankenschwester in einem Londoner Krankenhaus. Eines Tages wird ein blutüberströmtes, schwangeres, junges Mädchen eingeliefert. Zwar gelingt es den Ärzten das Kind zu retten. Doch die Mutter stirbt bei der Geburt. Einziger Anhaltspunkt auf die Identität der Mutter ist ein kleines Tagebuch. Mit diesem versucht Anna, in der Hoffnung mögliche Verwandte ausfindig zu machen, Nachforschungen anzustellen. Da dieses jedoch in russisch verfasst ist, ist Anna nicht in der Lage es zu lesen. Sie findet jedoch die Visitenkarte eines russischen Restaurants und beschließt, dieses aufzusuchen.
Der Besitzer ist ein älterer Herr namens Semyon (Armin Mueller-Stahl), der sich bereiterklärt das Tagebuch zu übersetzen, weshlab er von ihr Kopien der Tagebuchseiten erhält. Anschließend wendet er sich an Anna und bittet sie, ihm das Tagebuch auszuhändigen, da dieses seinen Sohn Kirill (Vincent Cassel) belasten würde. Inzwischen hat jedoch auch Annas russischer Onkel Stepan (Jerzy Skolimowski) angefangen, dieses zu lesen und ist dabei auf schreckliches gestoßen.
Wie sich nämlich herausstellt war die junge Mutter gerade einmal 14 Jahre alt und in der Gewalt der russischen Maffia, dessen Oberhaupt Semyon selbst ist. So gerät Anna in einen Strudel der Gewalt und der verworrenen Machtverhältnisse innerhalb der Mafia…
Für alle - wahrscheinlich hauptsächlich weiblichen - Fans von Viggo Mortensen aka Aragorn aus Herr der Ringe sei erwähnt, dass der Film über eine ausgedehnte Sauna-Kampfszene verfügt, in der man wirklich alles sieht.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass Tödliche Versprechen gut ist. Er hat einige sehr gute Höhepunkte und kann die Spannung kontinuierlich halten. Leider schwächt er am Ende sehr stark ab und man erwartet einfach mehr. Dabei wird mit Blut und brutalen Bildern nicht gegeizt.
Die Besetzung ist sehr gut. Neben Armin Mueller-Stahl glänzen vorallem Vincent Cassel und Viggo Mortensen in ihren Rollen als russische Gangster. Lediglich der Charaktär der Anna wirkt irgendwie hohl und es mutet sehr unrealistisch an, wenn diese vor Semyon Restaurant, auf offener Straße, gegen den Mafiaboss persönlich wettert.
Mein fazit: Tödliche Versprechen ist durchaus sehenswert ist. Aber nicht unbedingt auf der Kinoleinwand.

“Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.”
– Niccolò Machiavelli (1469-1527)
Nachdem ich Crysis jetzt eine Zeit lang getestet habe muss ich leider sagen, dass es mich nicht sonderlich vom Hocker haut. Natürlich ist die Grafik bombastisch. Aber zu einem guten Spiel gehört einfach mehr. Unterm Strich würde ich sagen, dass das Spiel dem Hype, der um es gemacht wurde, nicht gerecht wird.
Als Alternative ist Bioshock, was die Atmosphäre, das Gameplay und die Story angeht, einfach um längen besser während mir bei Crysis vor allem die sehr dumme KI der Gegner ins Auge gestochen ist. Daher wurde Bioshock auch zu Recht von Spike TV, bei ihrer Verleihung der diesjährigen Video Game Awards, zum besten PC Spiel des Jahres gekürt und auch ich würde Bioshock jederzeit den Vorzug vor Crysis geben.

Ein Klassiker. Aber immernoch sehr gut. Auch, wenn die neue Internetgeneration mit den AOL- und CompuServe-CDs nichts mehr anfangen kann. ^^
The Broad Band - Internet Killed The Video Star
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“Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.”
– Mark Twain
Durch Zufalle bin ich auf einen Fehler gestoßen, sollte man Gutsy Gibbon (Ubuntu 7.10) nicht auf dem aktuellen Kernel (2.6.22-14-generic) sondern mit einer älteren Kernelversion (2.6.20-16-generic) laufen lassen. In diesem Fall kann es sein, dass USB-Sticks nicht automatisch gemounted werden können. Es ist zwar immernoch möglich, den Stick manuell zu mounten (sudo mount /dev/sdb1 /mnt/) und wieder auszuhängen (sudo umount /dev/sdb1). Allerdings hat man auf diesen dann nur Lese- und keine Schreibrechte.
Ursache des Problems sind falsche Optionen, die gnome-mount nutzt.
Abhilfe schafft die Löschung des Eintrages usefree im gconf-editor unter /system/storage/default_options/vfat/mount_options.
Raving Christmas
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Der durch seine Kindheit psychisch gestörte Polizist Joe Singer (Günther Ziegler) hält während seines Streifendienstes ahnungslose Frauen an, verschleppt sie in ein Lagerhaus (in dem er zufällig auch noch wohnt), bringt sie um und beseitigt anschließend die Leichen, indem er sie vergräbt oder versucht im Meer zu versenken. Sein junger Partner Vitalio (Brandon Dean) muss während eines Mordes immer vor dem Lagerhaus warten. Er ahnt zwar etwas (dank dem Verschwinden der Frauen und der schweren Sporttaschen, die sein Partner anschließend immer in den Kofferraum des Wagens legt), traut sich aber nicht seinem Vorgesetzten darüber zu berichten, da er keinen Kollegen anschwärzen will (Zur Erinnerung: Wir reden hier von Mord).
Als Joe die junge Rumänen Romy (Martina Bottesch) als sein nächstes Opfer auswählt, ahnt dieser nicht, dass sie von einem Voodoo-Zauber “beschützt” wird. Als Ergebnis erwacht sie (und merkwürdigerweise auch die anderen Opfer) nach ihrem Tod als Untote wieder zu neuem Leben. Die erwachten und nicht einmal ansatzweise verschmutzen oder verfaulten (Zur Erinnerung: Sie wurden vergraben) Frauen bringen (äußerst unspektakulär) zwei ahnungslose Männer um, um an ihre Autos zu kommen und mit diesen zurück in die Stadt zu fahren. Es dauert anschließend noch eine Weile, bis sie schließlich auf die Idee kommen an Joe Singer Rache zu nehmen.
Selten habe ich so einen schlechten Film gesehen. Die Story ist haarstreubend schlecht und langweilig. Das Cover des Films hat rein garnichts mit diesem gemein. Bei 81 Minuten längen tauchen die Zombies erst zur 50. Minute auf und sind alles andere als das, was das Cover verspricht oder was man erwartet. Sprechende, autofahrende Frauen mit Lidschatten im Gesicht, der wohl mit einer Spachtel aufgetragen wurde, sind nunmal keine Zombies. Aber nicht nur an der Maske wurde offenbar gespart. Oder wäre es zu viel verlangt, dass die Polizei in Uniform auch in Polizeiautos durch die Gegend fährt? Das Autos Kopfstützen besitzen? Oder das man als Polizeistation nicht irgendeinen schäbiger Keller ohne Fenster, aber dafür mit ausreichend Gas- und Wasserrohren, vorgesetzt bekommt?
Nicht mal als Komödie taugt dieser Film. Die Dialoge sollen wohl witzig sein, sind aber eher brechreizerregend schlecht (vor allem, wenn man erfährt wie dieser Film zu seinem Titel kommt). Genauso, wie die schauspielerische Leistung und die deutsche Synchronisation, welche an manchen Stellen sehr an Sinnlos im Weltraum erinnert.
Es handelt sich also um einen langweiligen möchtegern-Zombiefilm ohne Spannung, Witz und - was das schlimmste ist - ohne Zombies. Wer kann sollte einen großen Bogen um dieses Trauerspiel eines Films machen.


Name: Marc













