Meinen alljährigen CeBIT Besuch habe ich hinter mir. Ausnahmsweise diesmal nicht zum Eröffnungstag am Mittwoch, sondern am Montag.
Neben dem Besuch einiger Kommilitonen, welche am Stand des Bundeslandes Hessen im Namen der Hochschule Fulda ihren Dienst verrichteten und dem Abklappern der üblichen Verdächtigen, wie Intel, Asus, etc… gab es wieder allerhand zu bestaunen. Aber im Gegensatz zu den letzten Jahren, als die Messe quasi von einem Schlagwort begleitet wurde, dem sich kaum ein Herrsteller entziehen konnte (z. B. “Bluetooth”), konnte ich etwas derartiges diesmal nicht erkennen. Überhaupt sah es so aus, als hätte man die meisten dieser “innovativen Neuheiten” nicht zum ersten mal gesehen. So ist zum Beispiel “The world largest LCD-TV” durchaus schön anzusehen aber die Firma Sharp könnte sich für ihren CeBIT-Auftritt auch einmal etwas neues einfallen lassen.
Allgemein verändert sich die CeBIT und ihr Auftreten immer mehr. Haben die Leute, insbesondere in den Handyboom- und Dotcom-Jahren um 2000 herum, die Messe als große Party kennengelernt, bei der die pure Präsenz wichtiger war als alles andere, besinnt sich der Veranstalter mehr und mehr auf seine Wurzeln. Dadurch wird die Messe für den Endverbraucher immer uninteressanter, was sich bereits durch das Fernbleiben einiger Großer Firmen, wie Apple oder auch Nokia wiederspiegelt, welche sich nun stärker auf die IFA in Berlin konzentrieren wollen. Im nächsten Jahr soll sich dieser Trend noch stärker fortsetzen.
Übrigens zu Ungunsten des Standpersonals. Denn auch die Messepartys leiden unter dieser Entwicklung. ;-)
Insgesamt hat sich mein Trip zur CeBIT gelohnt und ich werde wohl auch das nächste Jahr wieder dabei sein. Die Momentane Entwicklung stört mich dabei wenig, da es mir nur zu Gute kommt, wenn die Messe wieder technischer wird. Denn die Massen an Besucher, welche ihr Gehirn abschalten, sobald es etwas (inbesondere Plastiktüten mit Werbung) umsonst gibt, sind nur einer der Gründe, weshalb ich davon Abstand nehmen würde, die IFA zu besuchen.
Geschrieben am 20.03.07 um 19:21 Uhr in
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“Ich weiß, dass ich nichts weiß.”
– Sokrates (469-399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Geschrieben am 19.03.07 um 22:03 Uhr in
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Das Buch ist eine Zusammenstellung dreier älterer Geschichten Asimovs, welche in den 50er Jahren vor der eigentlichen Foundation-Trilogie verfasst wurden. Nach unserem heutigen Wissensstand betrachtet weisen alle Geschichten kleine Mängel auf (z. B. das Unterschätzen schwachradioaktiver Strahlung auf den menschlichen Organismus), für die sich Asimov im jeweiligen Nachwort entschuldigt. Diese Fehler beruhen im Endeffekt nur auf dem Alter der Verfassung und dem damals noch nicht so weit fortgeschrittenen Wissensstand. Allerdings dürfte es niemandem schwer fallen diese zu ignorieren und auf den eigentlichen Kern der jeweiligen Erzählung zu achten. Denn die gesellschaftskritischen Aussagen haben auch heute nicht an ihrer Aktualität verloren. Dabei wurde jede Story mir einer kleinen Liebesgeschichte versehen, welche sich aber dezent im Hintergrund hält.
Ein Sandkorn am Himmel
Ein Mann schlendert, nichts ahnend duch den Park. Doch als sich am anderen Ende der Stadt, in einer Forschungseinrichtung, ein Unfall ereignet, wird sein Leben für immer verändert. Er findet sich an einem für ihn völlig unbekannten Ort wieder. So versucht er sich in einer Welt, in der nichts so ist, wie er es kannte und in der er sich nicht verständigen kann, zurecht zu finden.
Bis er schließlich herausfindet, dass er sich immernoch auf der Erde befindet. Diese ist jedoch größtenteils radioaktiv verstrahlt und unbewohnbar geworden. Hinzu kommt, dass die Erde nun Teil eines intergalaktischen Imperiums ist, von diesem aber verachtet und als hinterwäldlerisch eingestuft wird. Aus diesem Klima von Erniedrigung, Angst und Hass hat sich die Bruderschaft entwickelt. Eine radikale, religiöse Sekte, welche die Regierung manipuliert.
Nur ein junger, aufstrebender Archäologe schickt sich an, den Vorurteilen die die restliche Galaxis gegenüber der Erde hat, keine Beachtung zu schenken. Er stellt sogar die, unter Kollegen meist belächelte Behauptung auf, die Erde könnte die “Wiege der Menscheit” sein.
Die Erzählung zeigt, wie irrational Menschen, welche immer verachtet wurden, werden können und zu welch extremen Mitteln diese dann mitunter greifen. Leider hat die Menschheit in ihrer Geschichte schon zu oft bewiesen, wie rassistisch sie sein kann und immer wieder andere Hautfarben, Religionen oder Abstammungen als Minderwertig betrachtet. Und immer war es nur eine kleine Minderheit die sich gegen die allgemeine Strömung gestellt und “die Anderen” vorurteilsfrei behandelt hat.
Sterne wie Staub
Biron Farrill, Sohn eines Gutsherren und Student auf der Erde, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Als wäre das nicht schon genug muss er auch noch feststellen, dass sein Vater als Verräter hingerichtet wurde. Kurzentschlossen verlässt er die Erde und macht er sich auf den Weg in sein Heimatsystem. Dieses wurde bereits vor Jahren von den Tyranni unterworfen. Und die letzten “freien” Planeten sind nicht mehr als Vasallen, welche nurnoch zum Schein eine autonome Regierung haben.
Bei dem Versuch, den Ruf seines Vaters wieder herzustellen erfährt Biron von einer Rebellenwelt, welche im Verborgenen existieren soll, um sich irgendwann gegen das Joch der Tyranni aufzulehnen. So begibt er sich auf die Suche nach dieser. Dich gefolgt von seinen Verfolgern.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass in dieser Geschichte vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag.
Ströme im All
Sark ist einer der reichsten Planeten überhaupt. Der Grund dafür ist Kyrt, das wohl einzigartigste Material der Galaxis. Die Kyrt-Pflanze wächst und gedeiht jedoch nur auf Florina, einem Planeten, den die Sarkiten bereits vor Jahren erobert und die Bewohner versklavt haben. Diese fristen nun ein Dasein als Kyrt-Bauern, Sklaven und Beamte, im Dienste der Sarkiten.
Bei dieser Geschichte war ich sehr an die Apartheid erinnert. Eine Minderheit nutzt eine Mehrheit aus und bedient sich dabei einfachen Mitteln wie einem Polizeistaat, Einschüchterung und mangelnde Bildung. Nur einige wenige werden weiter ausgebildet um dann in einen höheren Dienst als Verwaltungsbeamte aufzusteigen. Aber genau das ist auch die größte Schwäche dieses Systems. Denn die Verwaltung des selbigen liegt auf den Schultern derer, welche von ihm ausgebeutet werden. Die kleinen Beamten, denen die “leitende Schicht” keine Beachtung schenkt, da sie einzeln nicht dazu in der Lage sind, irgendetwas zu verändern. Aber genau dies kann dann dazu führen, dass sich das System gegen diejenigen stellt, welche meinen es zu kontrollieren.
Geschrieben am 18.03.07 um 19:24 Uhr in
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You are an Atheist
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When it comes to religion, you’re a non-believer (simple as that).
You prefer to think about what’s known and proven.
You don”t need religion to solve life’s problems.
Instead, you tend to work things out with logic and philosophy.
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Geschrieben am 14.03.07 um 0:08 Uhr in
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“Ich halte mir diese Art Postulate nach Möglichkeit einfach vom Halse und mache, genau besehen, immer noch genug Schnitzer. Was aber die Kommas betrifft, so beruhige ich mein Gewissen immer mit einem Satz des alten Wieland, der besagt, Religion und Interpunktion seien Privatsache.”
– J. W. von Goethe
Auch andere Sprachen haben ganz besondere Worte, welche für uns unbekannt sind und für die wir im Deutschen kein direktes Wortäquivalent kennen:
- aua: Hawaiianisch für eine Frau, die langsam faltig wird.
- cotisuelto: Karibisches Spanisch für jemanden, der das Hemd nicht in die Hose steckt.
- kejeblos: Indonesisch für “aus Versehen in ein Loch fallen”.
- olfrygt: Altdänisch - aus der Zeit der Wikinger - für “Angst vor Bierknappheit”.
Geschrieben am 12.03.07 um 21:19 Uhr in
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“Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.”
– Matthias Claudius (1740-1815), deutscher Dichter
“Bevor jemand anfängt Go zu studieren, sieht er nur schwarze und weiße Steine auf einem Stückchen Holz. Nachdem man angefangen hat Go zu studieren, sieht man mehr: Tesuji, Joseki, gute Form, schlechte Form und tausend andere Dinge. Wenn man dann wahre Meisterschaft erlangt hat, sieht man nur schwarze und weiße Steine auf einem Stückchen Holz.”
– Unbekannt
Geschrieben am 03.03.07 um 21:36 Uhr in
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Diesen sehr lesenswerten Artikel, den Tim Weber für die BBC geschrieben hat, möchte ich jedem ans Herz legen. Er verkörpert zu sehr großen Teilen die Gründe, weshalb es definitiv noch einige Zeit dauern wird, bis ich auf Vista - das aktuelle Betriebssystem von Microsoft - umsteigen werde.
Sofern Microsoft seine Drohung Ankündigung wahr machen sollte, wieder in einen 2-Jahres-Rhythmus zu verfallen, beim Veröffentlichen neuer Betriebssysteme, ist es mir vielleicht sogar vergönnt, ganz auf Vista zu verzichten. Denn ein Betriebssystemwechsel steht bei mir in der Regel immer nur bei dem Zusammenbau eines neuen Rechnersystems an. Und bisher bin ich mit meinem aktuellen noch sehr zufrieden. Okay, vielleicht kommt mal eine neue Grafikkarte rein. Aber das war es dann auch schon.
Geschrieben am 02.03.07 um 20:01 Uhr in
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