Unsere Hochschule streikt wieder einmal (von Montag bis Mittwoch) gegen die bevorstehenden Studiengebühren. Dabei muss leider gesagt werden, dass dieser Streik in keiner Weise repräsentativ für die Studentenschaft ist sondern eine kleine Gruppe die Mehrheit, mit Hilfe und Unterstützung des AStA unterdrückt.
Letzten Mittwoch war eine “Vollversammlung” der Studentenschaft, bei dem dieser Streik beschlossen wurde. Über die Beschlusskraft dieser “Vollversammlung” läßt sich allerdings streiten, wenn man bedenkt, dass von ca. 4500 Studenten gerade einmal 280 an dieser teilgenommen haben.
Erfreulich ist allerdings, dass auch innerhalb des AStA dieser Streik durchaus umstritten ist. Aus diesem Grund erreichte mich auch bald eine eMail, in der mir mitgeteilt wurde, dass sich dieser Streik noch verhindern lassen könne, wenn sich am Montag Morgen um 08:00 mindestens 300 Studenten einfinden, welche gegen den Streik sind und eine neue “Vollversammlung” einberufen. Leider ist es an sich schon ein Ding der Unmöglichkeit, 300 Studenten an einem Montag Morgen zu mobilisieren. Zusätzlich erschwert wird dies, da diese eMail nur von Student an Student und per Mundpropaganda weitergegeben wurde. Die Offizielle eMail vom AStA enthielt diesen kleinen, in meinen Augen nicht unbedeutenden Hinweis, nämlich nicht. Damit dürfte die offizielle Haltung des AStA - Unterstützung der Streikbefürworter - wohl geklärt sein.
Aber wenigstens ist es den Kräften innerhalb des AStA, welche gegen den Streik sind, gelungen, diesen in einen Teilstreik umzuwandeln. Was bedeutet, dass die Gebäude spätestens um 13:00 wieder geöffnet werden.
Geschrieben am 30.10.06 um 1:28 Uhr in
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Umsetzung des Projekts “Tabletop Club Fulda”, einer Übung (.gif) und die Ergebisse der Lehrveranstaltung beim Dozenten Detlef Patrovsky im SS06, gemäß der Definition von Multimedia nach Steinmetz.
Projektantrag
Projektdokumentation
Projekt
“Ein Multimediasystem ist durch die rechnergesteuerte, integrierte Erzeugung, Manipulation, Darstellung, Speicherung und Kommunikation von unabhängigen Informationen gekennzeichnet, die in mindestens einem kontinuierlichen (zeitabhängigen) und einem diskreten (zeitunabhängigen) Medium kodiert sind.”
– Ralf Steinmetz

Geschrieben am 30.10.06 um 1:25 Uhr in
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In Deutschland herrscht ja die Unsitte, unbescholtene Bürger über das Telefon zu quälen. Wie schon in vergangenen Zeiten geschieht dies in der Regel von einem CallCenter aus. In diesem Fall wird der Angerufene dazu genötigt, an einer Umfrage teilzunehmen oder irgendein Produkt zu kaufen. Dies ist immernoch die angenehmste Form dieser Anrufe, weil man in der Lage ist, sich mit einem Menschen auseinander zu setzen und seinem Unmut über diesen Anruf Luft zu machen.
Erst in den letzten Jahren sind automatische Anrufe in Mode gekommen. Diese haben - für den Anrufer - den Vorteil, keine Menschen mehr beschäftigen zu müssen. Impliziert aber, dass die Ansage nur vom Band kommt und der Angerufene dementsprechend nur die Möglichkeiten hat, einfach aufzulegen oder bis zum Ende der Ansage zu warten und zu hoffen, dass die Möglichkeit eines Auswahlmenüs besteht, in dem man per Tastendruck bestimmen kann, dass man nicht mehr angerufen werden will. Leider besteht diese Möglichkeit nicht immer, was im Endeffekt nur noch mehr verlorene Zeit bedeutet. Und das Auflegen führt nicht unbedingt dazu, dass kein weiterer Anruf folgt.
Über die Seriösität dieser Form der Anrufe läßt sich sicherlich streiten. All zu oft werden einem dort irgendwelche Gewinne versprochen, wenn man eine bestimmte Nummer anruft.
Zu meiner Verwunderung kann aber auch die zweite Form der unerwünschten Anrufe noch übertroffen werden. Denn auch, wenn der ein oder andere das anders sehen mag, ist unsere Landessprache immernoch Deutsch. Dementsprechend dürfte der Erfolg einer Bandansage entsprechend gering sein, wenn diese auf Russisch abläuft, so wie gestern geschehen.
Geschrieben am 29.10.06 um 1:23 Uhr in
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“Wandel und Wechsel liebt, wer lebt”
– Richard Wagner (1813-1883), deutscher Komponist und Dichter
“Veränderung ist angenehm und der menschlichen Natur notwendig, wenn sie auch zum schlimmsten führt.”
– Ewald von Kleist-Schmenzin (1890-1945), deutscher Widerstandskämpfer
“Die Hoffnung stirbt zuletzt.”
– Deutsches Sprichwort
“Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.”
– Bertolt Brecht (1898-1956), deutscher Dramatiker und Dichter
“Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich vor dem Stehenbleiben.”
– Chinesisches Sprichwort
Geschrieben am 24.10.06 um 12:20 Uhr in
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Eine Eigenart der Japaner ist es, dass sie für viele Sachen, welche wir im Westen umschreiben müssen, einen Namen oder eine feste Bezeichnung haben. Otaku (おたく) zum Beispiel beschreibt einen sehr extremen Fan und ist wohl am ehesten mit dem Englischen “Fanboy”, “Geek” oder “Nerd” gleichzusetzten ist. Während diese Bezeichnung in Japan durchaus negativ behaftet ist, weil Otakus dazu neigen, nurnoch in ihrer Traumwelt zu leben, werden im Westen damit im Allgemeinen Fans von Animes & Mangas bezeichnet. Dies ist auch der eigentliche Ursprung dieses Wortes, welches auf die Anime- & Manga-Fans anfang der 80er Jahre zurückzuführen ist.
Ein anderes Wort, welches wir nur umschreiben können ist karoshi (過労死), welches übersetzt so viel bedeutet, wie “Tod durch Überarbeitung”. Hierbei sind berufsbezogene Todesursachen (Herzinfarkt, Schlaganfall), meistens ausgelöst durch zu viel Stress, gemeint.

Karoshi: Pass auf, nicht zu hart zu arbeiten.
Geschrieben am 23.10.06 um 8:11 Uhr in
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“Ich bin nicht sehr krank, ich kann noch darüber reden.”
– William Shakespeare (1564-1616), englischer Dramatiker