Ōkami

Vor 100 Jahren wurde der achtköpfige, dämonische Lindwurm Orochi in einer epischen Schlacht von der weißen Wölfin Shiranui und dem edlen Krieger Nagi besiegt. Seit dieser Zeit herrschte Frieden und Wohlstand im Lande Nippon.
Doch als Orochi aus seinem Gefängnis befreit wird, wird das Land von Finsternis und Verzweiflung heimgesucht. Einzig das kleine Dorf Kamiki wurde noch nicht verschlungen sondern von seiner Schutzgötting - Sakuya - vor dem Untergang bewahrt. Sie wendet sich an niemand geringeren als die Sonnengöttin Amaterasu (天照), welche die Welt retten soll. Und so erscheint diese als Shiranuis Reinkarnation um die Dunkelheit und Orochi zu besiegen.

Okami
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Ōkami ist nicht nur eines der besten Action-Adventure, sondern auch eines der besten Spiele für Wii und Playstation 2. Ehrlich gesagt kann ich mir jedoch nicht vorstellen, wie man die Pinselstriche (siehe Video) mit einem normalen Controller ordentlich ausführen möchte. Während das Spiel für die Wii und ihre Steuerung geradezu prädestiniert ist.

Steuerflucht

“Wissen Sie, ich finde, Deutschland müsste sich eine ganz andere Frage stellen. Sie müssen nicht den Kontrollapparat ausbauen und diese Datenspitzel bezahlen. Was Sie mal sich fragen müssen ist folgendes: Warum eigentlich, bringen so viele Deutsche ihr Geld ins Ausland?
Und ich sage ihnen, viele Deutsche die das machen, die haben sehr gute Gründe. Und das sind nicht nur Leute - Großbetrüger - sondern das sind zum Teil auch kleine Handwerker, die bringen ihr Geld in einen sicheren Hafen. Warum machen sie das? Wenn sie natürlich 50% an Steuern abzahlen müssen. Wenn sie sehen, dass in diesem Staat die Altersvorsorge nicht mehr gewährleistet ist, weil das Rentensystem zusammenbricht und man einen Sparbatzen irgendwo in Sicherheit bringen möchten. Wenn sie sehen, dass dieser Staat in den letzten 100 Jahren drei mal das gesamte Volkswirtschaftliche Vermögen vernichtet hat - Erster Weltkrieg, Hyperinflation, Zweiter Weltkrieg - dann kann ich nachvollziehen, wenn Deutsche ihr Geld irgendwo in einen sicheren Hafen bringen wollen. Und das einzige, was Deutschland einfällt ist, mit einem Überwachungsstaat, den man exterritorial aufbläht, diese Leute noch mehr zu jagen. Das ist der ganz falsche Ansatz.”

– Roger Köppel, schweizer Journalist (Hart aber Fair vom 03.02.2010)

ラグナロックシテイ ドラマ

Wenn ich mir eine CD kaufe, dann grenzt das entweder an ein Wunder oder sie ist importiert. Letzteres ist mal wieder der Fall. Quasi als Ergänzung zum Ragnarock City Artbook von Urushihara Satoshi (うるし原 智志) das passende Hörspiel. Selbstverständlich in Japanisch. ^_^

Racgnarock City Drama CD

01. prologue
02. chapter1 encounter
03. chapter2 St.Fräulein college
04. chapter3 Roommate
05. chapter4 Shower bath
06. chapter5 Arbeit
07. chapter6 Dark clouds
08. chapter7 Wings
09. chapter8 Embracement
10. epilogue

Eurokraten

“Dass 40.000 Beamte samt ihren Propagandisten darüber entscheiden sollen, wer ein guter Europäer ist und wer nicht, ist eine ziemlich abstruse Vorstellung.”

– Hans Magnus Enzensberger in seiner Dankesrede nach Erhalt des des Sonning-Preis in Kopenhagen

Eurokratie

“Ich räume gerne ein, dass diese Herrschaft ohne Geheimpolizei und ohne Terror auskommt. Sie bewegt sich auf leisen Sohlen. Sie gibt sich menschenfreundlich. Sie will nur unser Bestes. Wie ein gütiger Vormund ist sie besorgt um unsere Gesundheit, unsere Umgangsformen und unsere Moral. Auf keinen Fall rechnet sie damit, dass wir selber wissen, was gut für uns ist; dazu sind wir in ihren Augen viel zu hilflos und zu unmündig. Deshalb müssen wir gründlich betreut und umerzogen werden.

Wir rauchen, wir essen zu viel Fett und Zucker, wir hängen Kruzifixe in Schulzimmern auf, wir hamstern illegale Glühbirnen, wir trocknen unsere Wäsche im Freien, wo sie nicht hingehört. Wir bilden uns ein, wir könnten selbst entscheiden, wem wir unsere Wohnung vermieten. Wir protestieren, wenn man uns verbietet, den Apfelwein Apfelwein zu nennen. Wir benutzen Kondome, die mehr als zwei Millimeter von der normalen Weite abweichen, und wir lassen uns den gefährlichen Rohmilchkäse schmecken. Wo kämen wir hin, wenn nicht europaweit immer genau dieselben Baustoffe verwendet würden und wenn unsere Bananen weniger als vierzehn Zentimeter lang wären! Auch interessieren sich unsere Volkskommissariate brennend dafür, wie es in unseren Universitäten und Schulen zugeht, ob die Busse und U-Bahnen exakt nach ihren Vorgaben fahren, ob es Abweichler gibt, die ihre Betriebsrenten auszahlen, wie es ihnen beliebt, und ob jemand in Madrid oder Helsinki ein Tempolimit einführen will, das der Euronorm widerspricht. Solche Extratouren können auf keinen Fall geduldet werden.”

– Hans Magnus Enzensberger in seiner Dankesrede nach Erhalt des des Sonning-Preis in Kopenhagen

Die Welt

“Es kommt nicht darauf an, die Welt zu verändern, sondern sie zu verschonen.”

– Odo Marquard, deutscher Philosoph

Shoot

“When you have to shoot, shoot, don’t talk.”

– Tuco (Eli Wallach) in The Good, the Bad and the Ugly

Schlangenöl

“[...] that what society overwhelmingly asks for is snake oil. Of course, the snake oil has the most impressive names - otherwise you would be selling nothing - like Structured Analysis and Design, Software Engineering, Maturity Models, Management Information Systems, Integrated Project Support Environments, Object Orientation and Business Process Re-engineering (the latter three being known as IPSE, OO and BPR, respectively).”

– Edsger Wybe Dijkstra (1930-2002), niederländischer Informatiker in The strengths of the academic enterprise

Gundam Bilder + Videos

Ich habe meinen Beitrag über den Besuch der großen Gundam Statue überarbeitet, welche bis September 2009 in Odaiba, Tokyo zu bewundern war. Neben Umlauten enthält dieser jetzt auch einige Bilder und vor allem viele HD-Videos von der nächtlichen Lightshow.

Staatsbankrott

“Ein Staat, der so organisiert ist, wie der unsrige, der mit Duldung seiner Bürger die Hauptaufgabe darin sieht, unerfüllbare Wünsche zu befriedigen und das auch noch mit der moralischen Keule des Gutmenschentums - ein solcher Staat geht pleite, denn es gibt immer wieder einen Grund, mit dem Sparen erst morgen anzufangen.”

– Günter Ederer (Fuldaer Zeitung vom 23.01.2010)