Slevin Kelevra (Josh Hartnett) wird versehentlich für Nick Fisher gehalten, als er aus seiner Wohnung gezerrt wird. Das ist dem Boss (Morgan Freeman) aber egal, denn er ist auf Rache aus. Sein Sohn wurde erschossen und Der Rabbi (Sir Ben Kingsley) soll dafür bluten. Also soll Slevin dessen Sohn umbringen und damit “seine” Schulden in Höhe von 96.000 Dollar tilgen.
Kaum wieder zu Hause erhält Slevin schon wieder Besuch und wird diesmal (wieder als Nick Fisher) zum Rabbi geschleift. Dieser pocht darauf, dass er ihm 33.000 Dollar zurück zahlt. Ansonsten würde es ihm schlecht gehen.
So gerät er zwischen die Fronten zweier Mafiaorganisationen und des professionellen Auftragkillers Goodkat (Bruce Willis), der im Hintergrund die Fäden zu ziehen scheint. Doch wie so oft, kann der erste Eindruck täuschen.
Ich muss gestehen, dass ich immer wieder überrascht bin, wenn Leute diesen Film aus dem Jahre 2006 trotz Starbesetzung nicht kennen. Dabei handelt es sich um einen herausragenden Mafia-Thriller und zweifelsohne einen der besten Filme der letzten Jahre.
Die Beschreibung des Films habe ich übrigens bewusst knapp gehalten um nichts vorweg zu greifen. Einfach selber anschauen und überraschen lassen. :)

Eine Sammlung zahlreicher Kurzgeschichten von J. G. Ballard und mein erster - bewusster - Kontakt mit diesem Autor und durchaus ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich sind die meisten der Geschichten eindeutig dem Genre des Science-Fiction zuzuordnen. Allerdings liegt der Schwerpunkt sehr oft auf der Psyche der Protagonisten, welche sich in einer - oft sehr surrealen - Welt immer weniger zu Recht finden. Vor allem der Aspekt der Zeit und deren Wahrnehmung sowie postapokalytische Szenarien von zerstörten Städten, Sandmeeren, Stränden und Kristalisierung sind immer wiederkehrende Bilder.
Manche Storys sind einfach nur langweilig, während andere wirklich begeistern und innovativ sind. Allen gemein ist, dass sie meist ziemlich verstörend sind. Insbesondere der Aspekt der Isolation und Einsamkeit wird immer wieder aufgegriffen. Dabei wird eine Atmosphäre rüber gebracht, die mich sehr stark an Fragile Dreams erinnert hat.
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Durchgangszeit
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Gefangener des Korallenmeers
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Der verschollene Leonardo
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Der letzte Strand
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Der leuchtende Mann
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Das Delta bei Sonnenuntergang
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Der ertrunkene Riese
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Die Giaconda des Mittagszwielicht
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Der Vulkan tanzt
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Die Morde am Strand
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Der ewige Tag
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Der unmögliche Mensch
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Sturmvogel, Sturmträume
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Morgen ist in Jahrmillionen
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Das Attentat auf John Fitzgerald Kennedy unter dem Aspekt eines Autorennens betrachtet
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Hope Cunard
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Das Wiedererkennen
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Die Wolkenbilder von Coral D
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Warum ich Ronald Reagan ficken möchte
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Der tote Astronaut
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Die COMSAT-Engel
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Das Schlachtfeld
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Aller Tage Abend
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Sag dem Wind Lebewohl
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Die fantastischste Fernseh-Shwo der Welt
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Mein Traum, nach Wake Island zu fliegen
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Die Flugzeugkatastrophe
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Tiefflieger
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Vom Leben und Tod Gottes
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Notizen zu einem geistigen Zusammenbruch
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Der Sechzig-Minuten-Zoom
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Das Lächeln
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Die ideale Stadt
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Die Zeit der Toten
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Der Index
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Familienglück
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Kriegstheater
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Dolce far niente
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Ein Nachmittag am Strandabschnitt Utah
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Tierkreis 2000
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Motelarchitektur
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Wild schwärmende Fantasien
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Nachrichten von der Sonne
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Erinnerungen an das Raumfahrtzeitalter
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Mythen einer nahen Zukunft
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Bericht über eine unidentifizierte Raumstation
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Das Angriffsziel
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Antworten auf einen Fragebogen
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Der Mann, der auf dem Mond spazieren ging
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Die geheime Geschichte des Dritten Weltkriegs
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Liebe unter kälterem Himmel
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Der ungeheure Raum
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Der größte Freizeitpark der Welt
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Kriegsfieber
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Traumfracht
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Anleitung zum virteuellen Tod
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Die Botschaft vom Mars
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Bericht über einen obskuren Planeten
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Geschrieben am 17.01.12 um 12:45 Uhr in
Literatur |
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james graham ballard
“The way to belief is short and easy, the way to knowledge is long and hard.”
– Ernst Stuhlinger (1913–2008)
Angesichts des Abwurfs der Atombomben im August 1945 über Japan und den aufkeimenden Spannungen zwischen Ost und West, rechnet der exzentrische und chraismatische Milliardär und Großindustrielle Andrew Ryan mit dem schlimmsten: Einem nuklearen Holocaust, der die menschliche Zivilisation vernichten wird.
Allerdings hat er einen fantastischen Plan ersonnen. Er will alle seine finanziellen Mittel und seine Macht einsetzen um eine geheime Unterwasserstadt im Atlantik zu errichten: Rapture.
In dieser autarken Umgebung sollen er und von ihm ausgewählte das Ende der Menschheit überstehen und eine neue, utopische Gesellschaft nach seinen Vorstellungen aufbauen. Rein kapitalistisch, leistungsorientiert und ohne gesellschaftliche oder religöse Zwänge irgend einer Art.
Doch schnell empfinden die Menschen die gewählte Isolation als Gefängnis. Hinzu kommt, dass es viele Verlierer in diesem System gibt, welche sich betrogen und ungerecht behandelt fühlen. Unlautere Geschäftspraktiken nehmen zu, die Zahl der Armen Wächst und mit ihr auch die sozialen Spannungen in Rapture. Selbst vor menschenverachtenden Experimenten wird nicht mehr zurück geschreckt. So zeichnet sich bereits ab, dass das ganze nur in einer Katastrophe enden kann.
Als Fan der Bioshock Spiele von 2K Games habe ich mir das Buch dazu natürlich nicht entgehen lassen (übrigens im Englischen Original). Es spielt zeitlich vor den Ereignissen der beiden Spiele und ich fand es sehr unterhaltsam.
John Shirley orientiert sich sehr genau an der Spiele-Vorlage und hat trotzdem die ein oder andere unvorhergesehene Wendung eingebaut.
In gewisser Weise transportiert das Buch die Atmosphäre besser als das Spiel. Die klaustrophobische Enge in Rapture, die dich ausweitenden Spannungen und die Ängste und Verzweiflung der Menschen, die sie sich in religiösen Irrglauben flüchten lässt oder durch die sie immer unmenschlicher werden.
Die Charaktere kommen einem erheblich näher. So merkt man schnell, dass nicht nur der große Andrew Ryan eine schier unüberwindliche Hybris besitzt, die schließlich zum Untergang seines eigenen utopischen Traums führen wird. Auch viele andere waren daran beteiligt. Und es ist interessant die detaillierten Hintergründe und ihre Motive zu erfahren.
Zu empfehlen das Buch allen, welche die Spiele gerne gespielt haben und jedem, der auf dystopische Zukunftsvisionen steht.
Geschrieben am 15.01.12 um 12:03 Uhr in
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john shirley,
rapture
“The long run is a misleading guide to current affairs. In the long run we are all dead.”
– John Maynard Keynes (1883-1946), britischer Ökonom
Das war am Freitag die Frage des Abend. Nach der Arbeit habe ich mich mit Christine und Stefan auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt getroffen.


Danach haben mich beide ins M-Steakhouse der Mook Group eingeladen. Ich dachte ja schon von der Vorspeise - dem Oktopussalat - dass der umwerfend ist. Aber das Steak als Hauptgericht war der absolute Hammer! Das beste Stück Fleisch, was ich in meinem ganzen Leben gegessen habe! Dazu gab es exquisiten, argentinischen Wein und Mousse au Chocolat als Nachtisch.
Ich lege jedem einen Besuch ans Herz!
Und wäre das nicht schon genug gewesen wurde ich auch noch reichlich Beschenkt. Mit T-Shirts und M&Ms aus den USA und meinem eigenen Killer- Putz-Roboter von iRobot. Ich denke, ich taufe ihn Skynet. ;-)




Noch einmal vielen, vielen Dank für den geilen Abend und die vielen Geschenke!! :)
Geschrieben am 18.12.11 um 12:10 Uhr in
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“Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.”
– Friedrich der Große (1712-1786)
“Eine Krone ist lediglich ein Hut, in den es hineinregnet.”
– Friedrich der Große (1712-1786)
Das zweite Buch zu Star Wars: The Old Republic, welches mir Nico ausgeliehen hat, hat mich ebenso positiv überrascht, wie das erste. Im Gegensatz zu diesem ist es enger mit dem Spiel verknüpft, da es die direkte Vorgeschichte beinhaltet, welche man auch in einem der Videos sieht.
Für die Republik und die Jedi bricht ihre bis dahin geltende Weltordnung zusammen. Denn das Imperium hat das Herz der Republik, seine Hauptwelt Coruscant erobert und den Jeditempel vernichtet.
Die Hiobsbotschaft verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Galaxis. Und auch auf dem Planeten Alderaan, auf dem zur Zeit die Friedensverhandlungen zwischen der Republik und dem Impierum laufen, wird die Jedi-Ritterin Aryn Leneer - durch den Tod ihres Meisters Ven Zallow - alarmiert. Entgegen den Grundsätzen ihres Ordens entschließt sie sich, auf eigene Faust nach Coruscant zu reisen um den Mörder ihres Meisters aufzuspüren und seinen Tod zu rächen.
Währenddessen muss sich Darth Malgus - der Eroberer Coruscants - mit den Widrigkeiten der Politik innerhalb der Sith und des Imperiums auseinander setzen.

Ich finde, dass das Buch nach einem fulminanten Start - nämlich die Eroberung Coruscants - in der Mitte etwas abflacht und die Spannung nicht wirklich halten kann. Erst gegen Ende, wenn man erfährt, wie es mit Darth Malgus weiter geht und sich die Konfrontation zwischen ihm und Aryn Leneer anbahnt, wird es wieder richtig gut und lesenswert.
Sehr gut hat mir gefallen, wie innerlich zerrissen die jeweiligen Hauptcharaktere sind. So, dass man sie nicht wirklich in Kategorien wie Schwarz oder Weiß einteilen kann. Am Ende wählt jeder von ihnen seinen eigenen Weg und die Mittel um mit diesem Zerwürfnis seiner selbst fertig zu werden.
Geschrieben am 28.11.11 um 14:30 Uhr in
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star wars
Duc, Eri und Shion haben mir 2 Pakete mit allerlei leckerem Essen (GUNDAM NUDELN!!! :D) und coolen T-Shirts geschickt. Damit lässt sich das Fernweh besser aushalten. Ich danke euch vielmals und hoffe, dass wir uns 2012 wieder in Tokyo treffen!








Geschrieben am 27.11.11 um 13:16 Uhr in
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